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Tschechischer Außenminister Macinka zu Gesprächen in Wien

Ausbau der Verkehrsverbindungen, Migration und bilaterale Zusammenarbeit standen im Mittelpunkt des Besuchs

Tschechischer Außenminister Macinka zu Gesprächen in Wien
Foto: Beate Meinl-Reisinger | X

Der tschechische Außenminister Petr Macinka ist am Donnerstag zu Gesprächen nach Wien gereist. Im Mittelpunkt seines Besuchs standen Treffen mit Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger sowie Nationalratspräsident Walter Rosenkranz.


Bei seinem Gespräch mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) standen vor allem der Ausbau der Straßen- und Eisenbahnkorridore zwischen Österreich und der Tschechischen Republik sowie die weitere Zusammenarbeit in Mitteleuropa auf der Agenda.


Nach dem Treffen betonte Meinl-Reisinger die Bedeutung der engen Partnerschaft beider Länder. Dass die Menschen in Österreich und der Tschechischen Republik die Europäische Union laut aktuellem Eurobarometer als Ort der Stabilität wahrnähmen, sei ein gemeinsamer Auftrag, Europas Sicherheit, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. Den Ländern Mitteleuropas komme dabei eine Schlüsselrolle zu. Zudem kündigte sie eine weitere enge Zusammenarbeit im Rahmen des österreichischen Vorsitzes im Slavkov-3-Format an.


Tschechischer Außenminister Macinka zu Gesprächen in Wien
Foto: Parlamentsdirektion | Bernadette Sattler-Remling

Bei seinem Besuch in Wien wurde Macinka auch von Österreichs Nationalratspräsidenten Walter Rosenkranz (FPÖ) im Parlament empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen neben den bilateralen Beziehungen insbesondere migrationspolitische Themen.


Beide Politiker zeigten sich einig, dass ein automatischer Verteilungsschlüssel für Migranten innerhalb der Europäischen Union keine geeignete Lösung darstelle. Rosenkranz begrüßte in diesem Zusammenhang, dass die Tschechische Republik in der Migrationspolitik eine ähnliche Position wie Österreich vertrete.


Rosenkranz hob die enge Nachbarschaft und die historischen Beziehungen zwischen beiden Staaten hervor. Österreich sei nach Deutschland einer der größten Investoren in der Tschechischen Republik.


Macinka, der im Grenzgebiet zu Österreich aufgewachsen ist, bedankte sich für den Empfang im Parlament und betonte die Bedeutung der guten nachbarschaftlichen Beziehungen beider Länder. Zum Abschluss seiner Reise nach Wien besuchte Macinka zudem die tschechische Schule des Schulvereins Komensky.

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