Österreich übernimmt ab 1. Juli Vorsitz im Slavkov-3-Format
- Tschechien News

- vor 2 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die Energiesicherheit, der Ausbau der Interkonnektivität sowie die EU-Erweiterung auf dem Westbalkan

Mit dem turnusmäßigen Vorsitz übernimmt Österreich die Leitung des Slavkov-3-Formats. Schwerpunkte sind die Energieversorgung, der Infrastrukturausbau und die EU-Erweiterung auf dem Westbalkan.
Österreich übernimmt zum 1. Juli 2026 den Vorsitz im sogenannten Slavkov-3-Format, auch Austerlitz-Format genannt. Die Plattform dient der regionalen Zusammenarbeit zwischen Österreich, Tschechien und der Slowakei.
Für die Dauer eines Jahres koordiniert Österreich nun die gemeinsamen Aktivitäten der drei mitteleuropäischen Staaten. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die Energieversorgung, der Ausbau der Infrastruktur sowie die EU-Erweiterung mit Blick auf den Westbalkan.
Das Slavkov-Format wurde 2015 als trilaterale Plattform Tschechiens, der Slowakei und Österreichs gegründet. Ziel ist es, Positionen in europäischen Fragen abzustimmen und die regionale Zusammenarbeit zu vertiefen. Die lose Kooperationsplattform wurde nach der südmährischen Stadt Slavkov u Brna, auf Deutsch Austerlitz, benannt. Der Ort ist international vor allem durch die Schlacht bei Austerlitz im Jahr 1805 bekannt.








