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Petřín-Aussichtsturm in Prag leuchtet blau zum Internationalen Tag der vermissten Kinder

Die Hauptstadt beteiligt sich an der europäischen Kampagne „BlueForHope“ und setzt damit ein sichtbares Zeichen der Hoffnung und Solidarität

Petřín-Aussichtsturm in Prag leuchtet blau zum Internationalen Tag der vermissten Kinder
Foto: Portál hlavního města Prahy

Prag setzt zum Internationalen Tag der vermissten Kinder ein sichtbares Zeichen der Solidarität: Der Aussichtsturm Petřín wird am Montagabend blau angestrahlt. Die Aktion ist Teil der europaweiten Kampagne „BlueForHope“.


Die tschechische Hauptstadt beteiligt sich am Montag, dem 25. Mai, am Internationalen Tag der vermissten Kinder mit einer besonderen Aktion: Der Aussichtsturm Petřín (Petřínská rozhledna) wird am Abend symbolisch blau angestrahlt. Prag reiht sich damit in eine europaweite Initiative mehrerer Metropolen ein, die auf das Schicksal vermisster Kinder aufmerksam machen soll.


Die bekannte Prager Sehenswürdigkeit soll ab 21.15 Uhr in blauem Licht erstrahlen und die gesamte Nacht beleuchtet bleiben. Mit der Aktion unterstützt die Stadt die internationale Kampagne „BlueForHope“ der Organisation Missing Children Europe sowie des europäischen Netzwerks der Krisenhotlines 116 000.


Ziel der Kampagne ist es, auf Gewalt gegen Kinder aufmerksam zu machen und das Bewusstsein für vermisste sowie sexuell missbrauchte Kinder zu stärken. Hintergrund sind laut Organisatoren unter anderem Fälle von sexualisierter Gewalt, Missbrauch, häuslicher Gewalt oder langanhaltenden familiären Konflikten, die Kinder und Jugendliche in schwere Krisensituationen bringen können. Dazu zählen etwa das Weglaufen von zu Hause oder selbstgefährdendes Verhalten.


„Jegliche Gewalt gegen Kinder ist inakzeptabel. Unsere wichtigste Aufgabe besteht darin, Prävention zu stärken und sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit sowie Menschen in Krisensituationen von den bestehenden Hilfsangeboten wissen“, erklärte Prags Oberbürgermeister Bohuslav Svoboda. Mit der Unterstützung der Kampagne wolle Prag „ein klares Signal der Hoffnung“ senden und zugleich auf die kostenlose Krisenhotline 116 000 aufmerksam machen.


In der Tschechischen Republik wird die europaweite Hotline 116 000 von der Organisation Cesta z krize betrieben. Unter dem Namen „Linka pro rodinu a školu“ bietet sie rund um die Uhr kostenlose telefonische Krisenhilfe an.


Nach Angaben der Organisation richtet sich das Angebot nicht nur an betroffene Kinder und Jugendliche, sondern auch an Eltern, Angehörige, Lehrkräfte sowie die breite Öffentlichkeit. „Wir können Menschen durch Krisensituationen begleiten und die Chance erhöhen, dass auch die Geschichte dieses Kindes ein gutes Ende nimmt“, fügte Organisationsleiterin Jarmila Kubáňková hinzu.

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