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Deutscher Bundestag billigt Neubaustrecke zwischen Dresden und Prag

Von Dresden bis zur tschechischen Grenze

Foto: Deutsche Bahn
Foto: Deutsche Bahn

Die geplante Bahn-Neubaustrecke zwischen Dresden und Prag hat im Deutschen Bundestag eine wichtige politische Hürde genommen. Das Projekt umfasst unter anderem einen rund 30 Kilometer langen Tunnel durch das Erzgebirge und gilt als zentraler Bestandteil der künftigen Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Berlin, Prag und Wien.


Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstagabend laut einem Bericht von tagesschau.de grünes Licht für die geplante Bahn-Neubaustrecke zwischen Dresden und der tschechischen Grenze gegeben. Damit rückt eines der wichtigsten grenzüberschreitenden Infrastrukturprojekte zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik einen weiteren Schritt näher.


Nach Angaben des deutschen Bundesverkehrsministeriums soll die neue Strecke Teil eines internationalen Hochgeschwindigkeitskorridors zwischen Berlin, Prag und Wien werden. Herzstück des Projekts ist ein rund 30 Kilometer langer Tunnel durch das Erzgebirge.


Video: Visualisierung der DB-Neubaustrecke Dresden-Prag

Durch die neue Verbindung soll sich die Reisezeit zwischen Dresden und Prag künftig deutlich verkürzen – von derzeit rund zweieinhalb Stunden auf etwa eine Stunde. Gleichzeitig soll die Neubaustrecke die bestehende Bahnlinie entlang des Elbtals entlasten, die laut Behörden ihre Kapazitätsgrenzen erreicht hat.


Neben kürzeren Reisezeiten versprechen sich die Projektpartner auch Vorteile für den Güterverkehr. Die neue Strecke soll eine hochwassersichere Alternative zur bisherigen Elbtaltrasse bieten und mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagern. Zudem soll die Tschechische Republik stärker an das mitteleuropäische Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden werden.


Die Gesamtkosten des Projekts werden derzeit auf mindestens 5,6 Milliarden Euro geschätzt. Der Baubeginn ist nach aktuellem Stand für Ende 2032 vorgesehen, die Inbetriebnahme soll Ende 2044 erfolgen. Sobald die Finanzierung geklärt ist, könnte auch ein entsprechender Staatsvertrag zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik unterzeichnet werden.


Weitere Informationen zu dem Projekt stellt die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite zur Verfügung.

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