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Neue Moldau-Brücke für den Prager Ring: Verkehrsministerium entscheidet sich für Siegerentwurf

Die neue Moldau-Brücke soll Teil des nördlichen Abschnitts des Prager Rings werden und zwischen Sedlec und Zámky entstehen

Neue Moldau-Brücke für den Prager Ring: Verkehrsministerium entscheidet sich für Siegerentwurf
Visualisierung: Sdružení Stráský, Hustý a partneři a Studio acht

Mit der Auswahl des Siegerentwurfs für den Suchdolský most rückt die Fertigstellung des Prager Rings einen weiteren Schritt näher. Die Zentralkommission des Ministeriums billigte die weitere Vorbereitung der Brücke nach dem Entwurf der Architekturbüros Stráský, Hustý a partneři und Studio acht.


Mit der Entscheidung wurde der internationale Architekturwettbewerb für die neue Moldau-Brücke offiziell abgeschlossen. Organisiert worden war der Wettbewerb von der tschechischen Straßen- und Autobahndirektion ŘSD. Die Brücke soll künftig Teil des geplanten nördlichen Abschnitts des Prager Rings zwischen Suchdol und Březiněves werden.


Nach Angaben des Verkehrsministeriums fiel die Wahl auf einen Entwurf, der neben seiner architektonischen Qualität auch vergleichsweise geringe Eingriffe in die Umgebung ermöglicht. Verkehrsminister Ivan Bednárik erklärte, die Kommission habe nach ausführlicher Diskussion eine Lösung ausgewählt, die „eine neue Qualität“ in die tschechische Infrastruktur bringe und gleichzeitig die Belastung für die umliegenden Stadtteile und Gemeinden möglichst gering halte.


Neue Moldau-Brücke für den Prager Ring: Verkehrsministerium entscheidet sich für Siegerentwurf
Visualisierung: Sdružení Stráský, Hustý a partneři a Studio acht

Der Architekturwettbewerb war bereits 2023 ausgeschrieben worden. Eine Fachjury wählte daraus im Jahr 2025 insgesamt fünf Entwürfe aus, die anschließend von ŘSD detailliert geprüft wurden. Dabei spielten unter anderem technische Lösungen, wirtschaftliche Aspekte über den gesamten Lebenszyklus der Brücke, der Bauaufwand sowie Auswirkungen auf die Umweltgenehmigung (EIA) eine Rolle.


Für die finale Entscheidung der Zentralkommission wurden schließlich zwei Projekte ausgewählt: ein Entwurf des Unternehmens Valbek sowie die nun ausgewählte Variante der Büros Stráský, Hustý a partneři und Studio acht. Eine Analyse der Technischen Universität ČVUT kam zu dem Ergebnis, dass die ausgewählte Variante zwar höhere Baukosten verursacht, sich die Unterschiede bei den Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer der Brücke jedoch deutlich relativieren.


Der neue Suchdolský most soll eine Länge von 606 Metern erreichen und die Moldau zwischen Sedlec auf der linken Flussseite und dem Gebiet Zámky auf der rechten Seite überqueren. Geplant sind insgesamt sechs Fahrspuren sowie zusätzliche Standstreifen. Auf beiden Seiten sollen Tunnel direkt an die Brücke anschließen.


Die aktuellen Baukosten für die neue Brücke werden auf rund 3,5 Milliarden Kronen geschätzt. Die endgültigen Kosten sollen erst nach Abschluss der Ausschreibung für das Bauunternehmen feststehen.


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