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ČSOB-Wohn-Index: Immobilienpreise in Tschechien steigen 2025 deutlich

Neue Höchststände in allen Segmenten

Foto: Tierra Mallorca | Unsplash
Foto: Tierra Mallorca | Unsplash

Der Immobilienmarkt in Tschechien bleibt im Aufwärtstrend: 2025 sind die Preise für Wohnungen, Einfamilienhäuser und Baugrundstücke deutlich gestiegen und haben neue Höchststände erreicht.


Die Preise für Immobilien in Tschechien sind im vergangenen Jahr erneut spürbar gestiegen – und das mit zunehmender Dynamik. Sowohl Wohnungen als auch Einfamilienhäuser und Baugrundstücke erreichten 2025 neue Rekordwerte. Das geht aus den aktuellen Daten des ČSOB-Wohn-Index hervor.


Wohnungen verteuerten sich im Jahresvergleich um 13,6 Prozent, Einfamilienhäuser um 9,5 Prozent und Grundstücke um 7,2 Prozent.


„Bei allen Immobilientypen beobachten wir langfristig eine stärkere Nachfrage als Angebot, was sich in weiter steigenden Preisen und neuen Höchstständen widerspiegelt. Im vergangenen Jahr wurde dieser Trend zusätzlich durch niedrigere Hypothekenzinsen und steigende Reallöhne verstärkt“, erklärt Martin Vašek, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der ČSOB Hypoteční banka sowie der ČSOB Stavební spořitelna. Für das laufende Jahr rechnet er allerdings mit einer leichten Abschwächung des jährlichen Preiswachstums.


Wohnungen auf Rekordniveau – Dynamik schwächt sich ab


Der Immobilienmarkt in Tschechien bleibt im Aufwärtstrend: 2025 sind die Preise für Wohnungen, Einfamilienhäuser und Baugrundstücke deutlich gestiegen und haben neue Höchststände erreicht. Das zeigt der aktuelle ČSOB-Wohn-Index.


Foto: Central Group | Facebook
Foto: Central Group | Facebook

Im vierten Quartal 2025 stiegen die Wohnungspreise um 2,7 Prozent und erreichten erneut einen Höchststand. Seit Ende 2023 beträgt das Plus 17,8 Prozent. Allerdings hat sich das Wachstumstempo bereits das dritte Quartal in Folge verlangsamt.


Besonders stark legten die Preise im Karlovarský, Jihočeský und Středočeský kraj zu. Plattenbauwohnungen verteuerten sich stärker als Wohnungen in Ziegelbauweise. Gefragt blieben vor allem kleinere Einheiten. Die durchschnittliche Verkaufsdauer stieg leicht auf 4,8 Monate.


Ungebrochen hoch ist die Nachfrage in der Hauptstadt: In Prag liegt der Quadratmeterpreis inzwischen bei rund 180.000 Kronen. 2025 wurden dort 7.800 Wohnungen verkauft – acht Prozent mehr als im Vorjahr.


Einfamilienhäuser: Moderates Wachstum


Die Preise für Einfamilienhäuser erhöhten sich im vierten Quartal 2025 um 2,2 Prozent (9,5 Prozent im Jahresvergleich) und erreichten ebenfalls ein neues Hoch. Der Großteil der Neubauten entstand im Středočeský kraj (Mittelböhmen) sowie in der Region Brünn. Ältere Immobilien bleiben weniger gefragt.


Grundstücke ziehen an


Baugrundstücke verteuerten sich im Jahresvergleich um 7,2 Prozent – so stark wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Das Angebot bleibt jedoch begrenzt, unter anderem durch veraltete Bebauungspläne und fehlende Infrastruktur.


Foto: Ümit Yıldırım | Unsplash
Foto: Ümit Yıldırım | Unsplash

Gleichzeitig bleibt das Angebot strukturell eingeschränkt: Veraltete Bebauungspläne und unzureichende Kapazitäten bei der technischen Infrastruktur bremsen die Entwicklung. Käufer weichen daher zunehmend auf Standorte außerhalb größerer Städte aus – auch auf Flächen ohne vollständige öffentliche Infrastruktur. Moderne Technologien wie Photovoltaikanlagen, private Klärsysteme oder autarke Wohnkonzepte machen solche Standorte attraktiver.


ČSOB-Wohn-Index


Der ČSOB-Wohn-Index analysiert seit April 2011 die Entwicklung der Immobilienpreise in Tschechien. Grundlage sind reale Marktwertschätzungen von Immobilien, die Kunden der ČSOB-Gruppe über Hypothekendarlehen finanziert haben. Die Bankengruppe zählt in Tschechien zu den führenden Anbietern im Bereich Wohnbaufinanzierung.

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