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Rekord bei Luftfracht: Flughafen Prag fertigt 2025 mehr als 96.000 Tonnen ab

Der Flughafen Prag ist zwar in erster Linie ein Passagierflughafen, doch das Frachtgeschäft spielt wichtige ergänzende Rolle

Rekord bei Luftfracht: Flughafen Prag fertigt 2025 mehr als 96.000 Tonnen ab
Foto: Flughafen Prag

Mit einem neuen Höchstwert im Frachtbereich hat der Prager Flughafen das Jahr 2025 abgeschlossen. Mehr als 96.000 Tonnen Luftfracht und Post wurden abgefertigt – so viel wie noch nie zuvor.


Der Prager Flughafen hat im Jahr 2025 so viel Luftfracht und Post abgefertigt wie noch nie zuvor. Insgesamt wurden 96.481.135 Kilogramm transportiert – ein neuer Betriebsrekord, der den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2017 übertrifft. Im Vergleich zu 2024 entspricht das einem Anstieg von 48 Prozent.


„Zu dem starken Wachstum trug unter anderem die Aufnahme einer regulären Frachtverbindung der Central Airlines zwischen Prag und Chengdu in China bei. Zudem wurden die Kapazitäten bestehender Frachtanbieter wie Qatar Airways Cargo, Turkish Cargo und FedEx ausgebaut. Auch die gestiegene Nachfrage im E-Commerce-Segment sowie zusätzliche Langstrecken-Passagierverbindungen neuer Fluggesellschaften wie Etihad Airways, Asiana Airlines und Air Canada wirkten sich positiv auf das Frachtaufkommen aus“, sagt Jindřich Zeman, Cargo Development Manager des Flughafens Prag.


Von der im vergangenen Jahr abgefertigten Gesamtmenge entfielen 58.672 Tonnen – rund 61 Prozent – auf den Import. Das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 83 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Export erreichte 37.809 Tonnen, was einem Anteil von 39 Prozent entspricht. Hier lag das Plus im Jahresvergleich bei 14 Prozent.


Der Flughafen Prag ist zwar in erster Linie ein Passagierflughafen, doch das Frachtgeschäft spielt nach Angaben von Zeman eine wichtige ergänzende Rolle. Es leiste einen bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag zur Entwicklung von Langstreckenverbindungen und ermögliche zugleich den effizienten Transport von Waren über große Distanzen, ohne die Autobahnen zusätzlich durch Lkw-Verkehr zu belasten.

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