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ČD nimmt ab März Direktverbindung zwischen Opava und Prag wieder auf

Die Verbindung wird einmal wöchentlich angeboten: freitags in der Nachmittagsspitze von Prag nach Opava sowie sonntags nachmittags zurück in die Hauptstadt

ČD nimmt ab März Direktverbindung zwischen Opava und Prag wieder auf
Foto: Opava | Opavské Slezsko

Ab März kehrt die direkte Zugverbindung zwischen Opava und Prag auf die Schiene zurück. Die Züge verkehren jeweils freitags nachmittags von der Hauptstadt nach Schlesien und sonntags zurück. Die Bahn betreibt die Verbindung auf eigenes wirtschaftliches Risiko und prüft zugleich eine mögliche Ausweitung des Angebots.


Die tschechische Bahn (České dráhy | ČD) nimmt im März die direkten Zugverbindungen zwischen Opava und Prag wieder auf. Die Verbindung wird einmal wöchentlich angeboten: freitags in der Nachmittagsspitze von Prag nach Opava (DE) sowie sonntags nachmittags zurück in die Hauptstadt. Das Bahnunternehmen betreibt die Züge auf eigenes wirtschaftliches Risiko und führt zugleich Gespräche mit der Stadt Opava über eine mögliche Ausweitung des Angebots.


Der Zug SC 513 „Opavan“ startet erstmals am Freitag, dem 6. März, von Prag nach Opava. In der Gegenrichtung fährt der erste SC 502 „Opavan“ am Sonntag, dem 8. März. Die gewählten Abfahrtszeiten orientieren sich an der traditionell hohen Nachfrage zwischen Prag, Mähren und Schlesien. Für die Verbindung gilt Reservierungspflicht. Die SC-Opavan-Züge waren Mitte Dezember vergangenen Jahres eingestellt worden.


ČD nimmt ab März Direktverbindung zwischen Opava und Prag wieder auf
Foto: České dráhy

Nach Angaben von Jiří Ješeta, stellvertretender Generaldirektor für den Personenverkehr bei České dráhy, reagiert das Unternehmen mit der Wiederaufnahme auf die Nachfrage der Fahrgäste. Das Betriebskonzept sei so angepasst worden, dass die Verbindung möglichst effizient sei und zugleich komfortables Reisen in den Hauptverkehrszeiten ermögliche. Zum Einsatz kommt ein Pendolino-Zug, der eine schnelle Direktverbindung ohne Umstieg bietet.


Sowohl die Freitags- als auch die Sonntagsverbindung werden als kommerzielle Züge ohne öffentliche Bestellung betrieben. Parallel dazu laufen Gespräche mit der Stadt Opava über eine mögliche Erweiterung der direkten Verbindungen. Nach Angaben des Unternehmens wurden der Stadt bereits konkrete Vorschläge unterbreitet; die Verhandlungen sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden.


Opavas Oberbürgermeister Tomáš Navrátil erklärte, seit Dezember werde intensiv nach einer realistischen Lösung gesucht. Er begrüße die sachliche Gesprächsführung der Bahn und deren Bereitschaft, einen Kompromiss zu finden. Die Region Opava und das Umland hätten ein direktes, schnelles und qualitativ hochwertiges Bahnangebot in die Hauptstadt verdient.

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