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Neue Oberleitungsbuslinien 51 und 53: Prag nimmt zwei elektrifizierte Strecken in Betrieb

Die neuen Buslinien sollen den öffentlichen Nahverkehr in Prag leiser und emissionsfrei machen

Neue Oberleitungsbuslinien 51 und 53: Prag nimmt zwei elektrifizierte Strecken in Betrieb
Foto: Dopravní podnik hl. m. Prahy

Am Freitag startet der Probebetrieb der neuen Oberleitungsbuslinien 51 und 53. Beide ersetzen bisherige Buslinien und sollen den öffentlichen Nahverkehr in Prag leiser und emissionsfrei machen.


Am Freitag, dem 26. Juni 2026, nehmen die Prager Verkehrsbetriebe (DPP) den Probebetrieb der neuen Oberleitungsbuslinien 51 und 53 feierlich auf. Mit der Inbetriebnahme schließt das Unternehmen den Ausbau der Infrastruktur für zwei weitere elektrifizierte Busstrecken in der tschechischen Hauptstadt ab.


Die Feierlichkeiten beginnen um 10 Uhr an der Haltestelle U Matěje mit der symbolischen Fertigstellung der Infrastruktur für die Linie 51. Die erste öffentliche Fahrt startet anschließend um 10.56 Uhr an der Haltestelle Bořislavka. Am Mittag folgt die offizielle Eröffnung der Linie 53 an der Haltestelle Švandovo divadlo. Dort startet der erste Oberleitungsbus um 12.28 Uhr am Karlovo náměstí.


Die neue Linie 51 ersetzt die bisherige Buslinie 131. Das Projekt kombiniert klassische Oberleitungen mit batterieelektrischen Oberleitungsbussen. Zwischen Bořislavka und der Haltestelle Zelená entstand eine rund 7,8 Kilometer lange Oberleitungsstrecke, während die Fahrzeuge die übrigen Abschnitte mit Batteriestrom zurücklegen. Zum Projekt gehören außerdem eine neue Umspannanlage U Matěje sowie Ladeinfrastruktur an der Endhaltestelle Na Pískách.


Auch die bisherige Buslinie 176 wurde elektrifiziert und wird künftig als Oberleitungsbuslinie 53 betrieben. Auf der rund 7,5 Kilometer langen Strecke zwischen Smíchov und dem Stadion Strahov wurden vor allem die steilen Streckenabschnitte mit Oberleitungen ausgestattet. In den übrigen Bereichen fahren die Fahrzeuge im Batteriebetrieb. Zusätzlich entstanden Ladeeinrichtungen am Karlovo náměstí sowie eine neue Umspannanlage in Strahov. Die bestehende Anlage in Hřebenka wurde entsprechend angepasst.


Nach Angaben des Verkehrsbetriebs wurden beide Projekte so umgesetzt, dass sich die neue Infrastruktur möglichst unauffällig in das Stadtbild einfügt und die Zahl neuer Oberleitungsmasten auf ein Minimum reduziert wird. Mit den neuen Oberleitungsbuslinien soll der öffentliche Nahverkehr insbesondere auf stark frequentierten Steigungsstrecken leiser, energieeffizienter und lokal emissionsfrei werden.


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