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Tschechien startet vorübergehende Grenzkontrollen zur Slowakei

Bereits kurz nach Beginn der Maßnahmen wurde eine Gruppe von 19 Migranten in einem Lieferwagen angehalten

Tschechien, Polen und Österreich starten vorübergehende Grenzkontrollen zur Slowakei
Foto: Policie České republiky | X (Twitter)

Seit heute Mitternacht hat die Tschechische Republik an ihrer Grenze zur Slowakei Stichprobenkontrollen eingeführt, die vorerst bis zum 13. Oktober geplant sind. Diese Maßnahme, die in Reaktion auf einen ähnlichen Schritt Polens erfolgt, zielt darauf ab, die illegale Einreise von Flüchtlingen aus Südosteuropa zu unterbinden. Auch Österreich hat vorübergehende Kontrollen an der slowakischen Grenze gestartet.


Im Zusammenhang mit der illegalen Migration führen seit Mitternacht tschechische Polizisten Kontrollen an den Grenzübergängen zur Slowakei durch. Die Polizei verspricht aber den Einwohnern der Region: „Weder Tschechen noch Slowaken müssen befürchten, dass wir ihre Bewegungsfreiheit entlang der grünen Grenze nennenswert einschränken werden”, so die Polizei auf X (ehemals Twitter).


Bereits kurz nach Beginn der Maßnahmen hat die Polizei am Grenzübergang Šance eine Gruppe von 19 Migranten in einem Lieferwagen angehalten. Es handelte sich um 16 Männer und 3 Kinder. Die Polizei fahndet nach dem Fahrer, der das Fahrzeug vor der Polizeikontrolle anhielt und flüchten konnte.

Tschechien, Polen und Österreich starten vorübergehende Grenzkontrollen zur Slowakei
Foto: Grenzübergang Šance | PČR | X (Twitter)

Die Entscheidung zur Einführung dieser vorübergehenden Grenzkontrollen wurde gestern von Tschechiens Premierminister Petr Fiala und dem polnischen Innenminister Mariusz Kamiński bekannt gegeben. Österreich schloss sich später dieser Absicht an, da der anhaltende Zustrom von Migranten besondere Maßnahmen erforderlich macht.


Die Dauer und mögliche Verlängerungen dieser Grenzkontrollen werden von der aktuellen Lage und den Entwicklungen in der Region abhängen, während die betroffenen Länder ihre Anstrengungen verstärken, um auf die anhaltende Migrationssituation angemessen zu reagieren.

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