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Petřín-Seilbahn feiert 132 Jahre und 80 Millionen Fahrgäste

Seilbahn auf den Prager Petřín-Hügel ist das meistbesuchte Touristenziel 2022 in Tschechien

Foto: Seilbahn auf den Prager Petřín-Hügel (dt. Laurenziberg) | Prague City Tourism


Die Standseilbahn auf den Petřín-Hügel, ein Wahrzeichen der tschechischen Hauptstadt Prag, hat kürzlich einen beeindruckenden Meilenstein erreicht: Seit ihrer Eröffnung vor 132 Jahren wurden insgesamt 80 Millionen Fahrgäste auf malerischen Fahrten zu dem Aussichtspunkt auf dem Petřín-Hügel befördert. Die Petřín-Seilbahn gehört den Verkehrsbetrieben der Hauptstadt Prag und wird von ihnen betrieben.


Trotz der Herausforderungen, die die COVID-19-Pandemie mit sich brachte und zu einem vorübergehenden Rückgang der Fahrgastzahlen führte, erfreut sich die Petřín (dt. Laurenziberg) Seilbahn weiterhin großer Beliebtheit als eines der meistbesuchten Touristenziele der Tschechischen Republik. Allein in diesem Jahr konnte sie bereits über 1 Million Fahrgäste verzeichnen, während es im Vorjahr mehr als 1,7 Millionen waren.


Petr Witowski, der Vorsitzende des Verwaltungsrats und CEO von DPP, äußerte sich zuversichtlich bezüglich der Zukunft der Petřín-Seilbahn. Er hofft auf eine schnelle Erholung der Fahrgastzahlen, vor allem durch die Wiederaufnahme von Direktflügen aus Metropolen wie Seoul und New York sowie der Einführung einer neuen Fluglinie von Taiwan nach Prag. Diese Maßnahmen könnten dazu beitragen, die Zwei-Millionen-Grenze bei den Fahrgästen innerhalb eines Jahres wieder zu überschreiten.


Um den zuverlässigen Betrieb der Seilbahn zu gewährleisten, findet vom 9. bis 27. Oktober die reguläre Herbstwartung statt. Dabei werden notwendige Reparaturen durchgeführt und das Zugseil ausgetauscht. Angesichts der Instabilität des Berges überwachen die Verkehrsbetriebe und Statiker außerdem ständig die Bewegungen des Berges und bewerten deren Auswirkungen auf die Strecke.


Die Geschichte der Petřín-Seilbahn reicht bis zum 25. Juli 1891 zurück, als sie erstmals in Betrieb genommen wurde. Nach einer vorübergehenden Schließung im Ersten Weltkrieg wurde die Strecke 1932 mit einem elektrischen Antriebssystem und einer neuen Ausrüstung wiedereröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs blieb sie trotz schwieriger Umstände in Betrieb. Erdrutsche in der Gegend von Petřín führten jedoch 1965 zu einer erneuten Schließung. Erst nach 27 Jahren, im Jahr 1985, wurde die Strecke vollständig restauriert und in das reguläre öffentliche Verkehrssystem integriert.


Die Petřín-Seilbahn bleibt somit nicht nur ein Stück Prager Geschichte, sondern auch eine zeitlose Attraktion, die Reisende aus der ganzen Welt zu begeistern weiß.

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