Prager S-Bahn- und Regionalverkehr verzeichnet steigende Fahrgastzahlen: Immer mehr Pendler nutzen den Zug in der Hauptstadt
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Zu den am stärksten ausgelasteten Strecken zählen die Verbindungen Richtung Kolín, Benešov, Lysá nad Labem und Beroun

Die Fahrgastzahlen im Prager S-Bahn- und Regionalverkehr nehmen weiter zu. 2025 nutzten werktags durchschnittlich 179.000 Menschen die Züge von PID, rund 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Zahl der Fahrgäste im Prager S-Bahn- und Regionalverkehr wächst weiter. Im Jahr 2025 nutzten durchschnittlich 179.000 Menschen pro Werktag die Züge des integrierten Verkehrsverbunds PID (Pražská integrovaná doprava) auf dem Gebiet der Hauptstadt. Das entspricht einem Plus von rund 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gründe sind unter anderem ein dichteres Angebot sowie der Einsatz modernerer und kapazitätsstärkerer Fahrzeuge.
Besonders stark frequentiert sind die Strecken in Richtung Kolín, Benešov u Prahy, Lysá nad Labem und Beroun. Auch im Mittelböhmischen Kreis stieg die Nachfrage: Dort beförderten die PID-Züge an einem Werktag durchschnittlich 202.000 Fahrgäste – rund 1.000 mehr als 2024. Deutlich zugenommen hat zudem die Zahl jener Reisenden, die bei Fahrten mit Vorortzügen auf integrierte PID-Fahrscheine setzen. Gegenüber dem Vorjahr stieg ihre Zahl um 8,4 Prozent.
Zu den am stärksten ausgelasteten Strecken im Jahr 2025 zählen:
Praha – Úvaly (weiter nach Český Brod und Kolín): 44.000 Fahrgäste täglich
Praha – Říčany (weiter nach Benešov u Prahy): 41.000
Praha – Zeleneč (weiter nach Lysá nad Labem und Nymburk): 27.000
Praha – Černošice (weiter nach Beroun): 25.000

Die größten Zuwächse verzeichneten die Verbindungen Praha – Hostivice über Veleslavín (+38 Prozent), Praha – Vrané nad Vltavou (+8 Prozent) sowie Praha – Úvaly (+7 Prozent). Der Anstieg auf der Strecke Richtung Kladno ist vor allem auf die Wiederaufnahme des Betriebs über Bubny zum Masarykovo nádraží zurückzuführen. Auf der Strecke nach Úvaly wirkte sich die neue Linie S61 positiv aus.
Leichte Rückgänge gab es dagegen auf allen Strecken, die vom Bahnhof Praha-Smíchov ausgehen. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten und Sperrungen.





