Prag: Wasserpreise steigen ab Januar um 18,5 %

Das ist eine Steigerung von 825 Kronen pro Person und Jahr

Foto: Jimmy Chang | Unsplash


Ab Januar 2023 werden die Preise für Wasser- und Abwasserdienstleistungen in Prag deutlich steigen. Die Preiserhöhung beträgt 18,5 %, berichtet das online Portal novinky.cz.


Gemäß dem neuen Tarif werden die Kosten für einen Kubikmeter Leitungswasser (einschließlich Abwasser) im Vergleich zum aktuellen Preis um 20 CZK auf 128,13 CZK steigen.


Pražské vodovody a kanalizac (Prager Wasserwerke) schätzt, dass der durchschnittliche Prager im Jahr täglich etwa 113 Liter Wasser verbraucht.


Das bedeutet, dass jeder Prager heute etwa 12,22 Kronen pro Tag oder 4.460 Kronen pro Jahr für Wasser und Abwasser bezahlt. Ab dem neuen Jahr steigen die Kosten auf 14,48 Kronen pro Tag oder 5.285 Kronen pro Jahr. Das ist eine Steigerung von 825 Kronen pro Person und Jahr.


Laut Tomáš Mrázek, Sprecher von Pražské vodovody a kanalizace (PVK), war das Unternehmen aufgrund gestiegener Kosten zu diesem Schritt gezwungen.


Vor allem die Preise für Chemikalien, Bauleistungen und -materialien sowie Strom stiegen spürbar an.


Pražské vodovody a kanalizac (PVK) befindet sich zum größten Teil in ausländischem Besitz. Es gehört zu 51 % zum französischen Unternehmen Veolia und zu 49 % der Pražská vodohospodářská společnost a.s. Die Länge des von PVK betriebenen Wasserversorgungsnetzes beträgt 4.444 km und ein Kanalisationsnetz mit 4.760 km.

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