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Neue Tunnelbuslinie 145: Prag testet erstmals E-Ink-Anzeigen an Haltestellen

An acht Haltestellen entlang der neuen Busverbindung wurden digitale Abfahrtstafeln installiert

Neue Tunnelbuslinie 145: Prag testet erstmals E-Ink-Anzeigen an Haltestellen
Foto: Pražská integrovaná doprava

Prag setzt bei der Fahrgastinformation zunehmend auf digitale Lösungen. Entlang der neuen Tunnelbuslinie 145 kommen nun erstmals auch stromsparende E-Ink-Bildschirme zum Einsatz.


Mit dem Start der neuen Tunnelbuslinie 145 wurden auch die Fahrgastinformationen entlang der Strecke modernisiert. An insgesamt acht Haltestellen zeigen neue digitale Tafeln die aktuellen Abfahrtszeiten und weitere wichtige Informationen an.


Der regionale Verkehrsorganisator ROPID hat die Anzeigen gemeinsam mit dem städtischen Unternehmen Technologie hlavního města Prahy installiert. An vier Standorten handelt es sich um freistehende großformatige Tafeln: an der Haltestelle Hradčanská in Richtung Zentrum, an beiden Haltestellen in Okrouhlická sowie in Kobylisy in Richtung Innenstadt.


Neue Tunnelbuslinie 145: Prag testet erstmals E-Ink-Anzeigen an Haltestellen
Foto: Pražská integrovaná doprava

E-Ink-Technologie erstmals im Testbetrieb


Eine Neuheit im Prager Nahverkehr sind digitale Bildschirme mit stromsparender E-Ink-Technologie. Sie werden an den Haltestellen Vychovatelna in Richtung Zentrum und Kuchyňka in stadtauswärtiger Richtung getestet.


Die Anzeigen informieren nicht nur über die aktuellen Abfahrtszeiten. Fahrgäste können per Knopfdruck auch zwischen den regulären Haltestellenfahrplänen, einem Liniennetzplan für die Umgebung und Informationen zum Tarifsystem wechseln.


Neue Tunnelbuslinie 145: Prag testet erstmals E-Ink-Anzeigen an Haltestellen
Fotos: Pražská integrovaná doprava

Die Bildschirme befinden sich an einem neuen, einmastigen Haltestellenschild. Dieser neue Typ wurde erstmals vor rund einem Monat an der Haltestelle Za Horou installiert und soll künftig zum Standard an weniger stark frequentierten Prager Haltestellen werden.


Für die E-Ink-Technologie wurden bewusst Standorte ausgewählt, an denen die Einrichtung eines dauerhaften Stromanschlusses wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre. Die besonders energiesparenden Displays können deshalb auch an kleineren Haltestellen vergleichsweise kostengünstig eingesetzt werden.

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