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Kernkraftwerke Dukovany und Temelín erzeugen 2025 mehr als 32 Terawattstunden Strom

Diese Menge entspricht in etwa dem Strombedarf der gesamten tschechischen Republik für ein halbes Jahr

Kernkraftwerke Dukovany und Temelín erzeugen 2025 mehr als 32 Terawattstunden Strom
Foto: Temelín | ČEZ

Dukovany und Temelín haben 2025 gemeinsam mehr als 32 Terawattstunden Strom erzeugt. Die beiden Kernkraftwerke bleiben damit zentrale Pfeiler der tschechischen Stromversorgung. Modernisierungen sichern den weiteren Betrieb.


Die Kernkraftwerke Dukovany und Temelín produzierten 2025 gemeinsam insgesamt 32,066 Terawattstunden Strom. Diese Menge entspricht in etwa dem Strombedarf der gesamten tschechischen Republik für ein halbes Jahr. Infolge geplanter Abschaltungen zur Brennstofferneuerung wird die Stromerzeugung in diesem Jahr zwar etwas geringer ausfallen. Langfristig rechnet der Energiekonzern ČEZ jedoch damit, dass sich die durchschnittliche Jahresproduktion bis zum Ende des Jahrzehnts stabil bei rund 32 Terawattstunden einpendeln wird.


Der Anteil der Kernenergie am Stromverbrauch in Tschechien ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Parallel dazu werden die Anlagen in Dukovany und Temelín laufend modernisiert. Ziel dieser Massnahmen ist es, den langfristigen Betrieb zu sichern sowie Sicherheit und Effizienz weiter zu erhöhen.


„Das Erreichen von 32 Terawattstunden aus unseren Kernkraftwerken ist ein Ziel, auf das wir mehrere Jahre hingearbeitet haben“, erklärt ČEZ-Vorstandsvorsitzender und CEO Daniel Beneš. Ausschlaggebend sei insbesondere die Verlängerung der Brennstoffzyklen gewesen. Zudem nutze ČEZ konsequent die Möglichkeit, die Leistung der Anlagen innerhalb der Sicherheitsgrenzen zu steigern. „Rechnerisch haben wir damit einen zusätzlichen Kernkraftwerksblock geschaffen“, so Beneš.


Kernkraftwerke Dukovany und Temelín erzeugen 2025 mehr als 32 Terawattstunden Strom
Foto: AKW Dukovany | ČEZ

Alle sechs tschechischen Reaktorblöcke verfügen mittlerweile über eine installierte Gesamtleistung von 4.220 Megawatt elektrisch – rund 500 Megawatt mehr als zum Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme. Das Kraftwerk Dukovany arbeitet bereits vollständig im verlängerten 16-Monats-Brennstoffzyklus. Temelín wird den Übergang zu längeren Betriebsintervallen zwischen den Brennstoffwechseln im Laufe dieses Jahres abschliessen.


Abschaltungen beeinflussen Jahresproduktion


Die künftige Stromerzeugung hängt laut ČEZ massgeblich von Dauer und Abfolge der geplanten Stillstände ab. Diese dienen nicht nur dem Brennstoffwechsel, sondern auch umfassenden Sicherheitsprüfungen, Wartungsarbeiten und Investitionen in die Anlagen.


„Aufgrund der Anpassung der Brennstoffzyklen stehen in diesem Jahr mehr Abschaltungen an als im Vorjahr, was sich entsprechend auf die Produktionszahlen auswirken wird“, erläutert Bohdan Zronek, Vorstandsmitglied und Leiter der Sparte Kernenergie. Für 2026 rechnet ČEZ daher mit einer geringeren Strommenge, strebt jedoch bis zum Ende des Jahrzehnts eine durchschnittliche Jahresproduktion von über 32 Terawattstunden an.


Kernkraftwerke Dukovany und Temelín erzeugen 2025 mehr als 32 Terawattstunden Strom
Foto: Temelín | ČEZ

Derzeit sind fünf der sechs tschechischen Reaktorblöcke in Betrieb. Die planmässige Langzeitabschaltung der ersten Einheit in Dukovany begann am 13. Dezember und soll im Februar enden. Im selben Monat ist auch die Abschaltung des zweiten Reaktorblocks in Temelín vorgesehen.


Für den langfristigen Betrieb beider Kernkraftwerke investiert ČEZ nach eigenen Angaben jährlich durchschnittlich rund sieben Milliarden Kronen. Die Kernkraftwerke Dukovany und Temelín gelten als tragende Säulen der stabilen, emissionsfreien Stromversorgung Tschechiens. Durch ihren Betrieb werden jedes Jahr rund 20 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen vermieden.

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