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Erfolgreicher Börsenstart des tschechischen Rüstungskonzerns Czechoslovak Group in Amsterdam

Mit seiner Marktkapitalisierung überholte CSG den Energiekonzern ČEZ und ist damit das wertvollste Unternehmen Tschechiens

Erfolgreicher Börsenstart des tschechischen Rüstungskonzerns Czechoslovak Group in Amsterdam
Foto: Czechoslovak Group

Die Czechoslovak Group (CSG) ist am Freitag an der Euronext Amsterdam an die Börse gegangen. Die Aktien stiegen am ersten Handelstag deutlich, wodurch CSG den Energiekonzern ČEZ bei der Marktkapitalisierung überholte und zum wertvollsten Unternehmen Tschechiens wurde.


Die tschechische Industrie- und Rüstungsholding Czechoslovak Group (CSG) des Unternehmers Michal Strnad ist am Freitag, dem 23. Januar an der Euronext Amsterdam an die Börse gegangen. Die Aktien stiegen am ersten Handelstag deutlich und machten CSG zu einem der führenden börsennotierten Industrieunternehmen Europas.


Der Börsengang ist das Ergebnis langfristiger und systematischer Aufbauarbeit innerhalb der Gruppe. Er unterstreicht die Stabilität des Unternehmens, seine internationale Glaubwürdigkeit und die Fähigkeit, höchste Standards in Transparenz, Berichterstattung und Unternehmensführung zu erfüllen, teilte CSG auf seiner Webseite mit.


Erfolgreicher Börsenstart des tschechischen Rüstungskonzerns Czechoslovak Group in Amsterdam
Foto: Michal Strnad | Czechoslovak Group

Am ersten Handelstag stiegen die Aktien des Unternehmens um 31,4 Prozent auf 32,85 Euro, was knapp 800 Kronen entspricht. Mit dieser Entwicklung überholte CSG den Energiekonzern ČEZ bei der Marktkapitalisierung und ist damit aktuell das wertvollste Unternehmen Tschechiens. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg gilt Strnad nun als der reichste Rüstungsunternehmer der Welt und als drittreichste Person unter 40 Jahren weltweit.


Strnad bezeichnete den Börsengang als Meilenstein für CSG. Der Schritt an den Kapitalmarkt bestätige den Anspruch der Gruppe, höchste Standards in Transparenz, Berichterstattung und Unternehmensführung einzuhalten. Zugleich stärke er die Möglichkeit, in Innovationen zu investieren, die internationale Präsenz auszubauen und die Rolle als langfristiger Anbieter moderner Verteidigungs- und Industrielösungen für NATO-Staaten und staatliche Partner weltweit weiter zu festigen.


Durch den Verkauf von Aktien nahm laut Euronext CSG insgesamt 3,8 Milliarden Euro (92,2 Milliarden Kronen) ein, was 15,2 Prozent des Grundkapitals entspricht. Analysten zufolge handelt es sich um den bislang größten Börsengang eines Rüstungsunternehmens. Auf Basis des endgültigen Ausgabepreises von 25 Euro je Aktie wurde die Gruppe mit rund 25 Milliarden Euro (607 Milliarden Kronen) bewertet.

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