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Babiš trifft NATO-Generalsekretär Rutte in Prag: Fokus auf Ankara-Gipfel und Lage im Nahen Osten

Vorbereitung auf das Treffen in Ankara sowie Sicherheitsfragen und mögliche Auswirkungen auf Energieversorgung und Wirtschaft im Fokus

Babiš trifft NATO-Generalsekretär Rutte in Prag: Fokus auf Ankara-Gipfel und Lage im Nahen Osten
Foto: Andrej Babiš | Facebook

Vor dem NATO-Gipfel im Juli in Ankara hat Premierminister Andrej Babiš in Prag den Generalsekretär des Bündnisses, Mark Rutte, empfangen. Neben den Gipfelvorbereitungen standen vor allem die Entwicklungen im Nahen Osten und deren sicherheitspolitische Folgen im Mittelpunkt der Gespräche.


In Prag hat Premierminister Andrej Babiš den NATO-Generalsekretär Mark Rutte zu Gesprächen empfangen. Im Mittelpunkt standen die Vorbereitungen für den anstehenden NATO-Gipfel im Juli in Ankara sowie die aktuelle Sicherheitslage im Nahen Osten.


Rutte besuchte die tschechische Hauptstadt im Rahmen einer Reise durch mehrere NATO-Mitgliedstaaten. Neben den Gipfelvorbereitungen diskutierten beide Seiten auch die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und deren sicherheitspolitische Auswirkungen. Ein weiteres Thema war eine geplante Videokonferenz zur Lage in der Straße von Hormus, die als zentraler Knotenpunkt für den globalen Ölhandel gilt.


Babiš trifft NATO-Generalsekretär Rutte in Prag: Fokus auf Ankara-Gipfel und Lage im Nahen Osten
Foto: Andrej Babiš | Facebook

Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte hob die Beiträge Tschechiens zur euro-atlantischen Sicherheit hervor. Zugleich betonte Rutte die wachsende Bedeutung höherer Verteidigungsausgaben angesichts der angespannten globalen Lage. Diese seien entscheidend, um ausreichend Kräfte, Ressourcen und Fähigkeiten bereitzustellen.


Auch Premierminister Babiš hob die Bedeutung der NATO-Verpflichtungen hervor und kündigte an, die militärischen Kapazitäten des Landes weiter auszubauen. Ziel sei es, die Armee deutlich zu vergrößern und die Bündniszusagen vollständig zu erfüllen.


Babiš trifft NATO-Generalsekretär Rutte in Prag: Fokus auf Ankara-Gipfel und Lage im Nahen Osten
Foto: Andrej Babiš | Facebook

Zugleich hob der Premier die Rolle der tschechischen Streitkräfte innerhalb der Allianz hervor. Diese genössen international einen guten Ruf, insbesondere bei Auslandseinsätzen. Im Zusammenhang mit der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus deutete der Regierungschef auch mögliche Beiträge Tschechiens zur Sicherung der Region an. Details nannte er nicht, verwies jedoch auf Kompetenzen der heimischen Industrie.


Babiš trifft NATO-Generalsekretär Rutte in Prag: Fokus auf Ankara-Gipfel und Lage im Nahen Osten
Foto: NATO

Abschließend warnte Babiš vor den wirtschaftlichen Folgen einer möglichen Blockade der strategisch wichtigen Meerenge. Diese könnte erhebliche Auswirkungen auf die Energieversorgung Europas und die Preise für Kraftstoffe haben. Europa müsse daher seine wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und Versorgungssicherheit überdenken, so der Premier.

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