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Vergabe für Metro Abschnitt in Prag bestätigt: Einspruch von Strabag endgültig abgewiesen

Der Weg für den Bau eines zentralen Abschnitts der neuen Metro-Linie D ist nun frei

Vergabe für Metro Abschnitt in Prag bestätigt: Einspruch von Strabag endgültig abgewiesen
Foto: HOCHTIEF

Der Bau eines zentralen Abschnitts der Prager Metro-Linie D hat eine wichtige rechtliche Hürde genommen. Die Wettbewerbsbehörde hat den Einspruch der Strabag-Gruppe endgültig zurückgewiesen und den Vergabeprozess bestätigt.


Im milliardenschweren Ausbau der Prager Metro hat die Wettbewerbsbehörde eine wichtige Entscheidung getroffen: Der Zuschlag bleibt bestehen. Ein Einspruch der Baugruppe Strabag wurde nun endgültig zurückgewiesen.


Der Vorsitzende der Úřad pro ochranu hospodářské soutěže (Wettbewerbsbehörde | ÚOHS), Petr Mlsna, hat den Einspruch der Strabag-Gruppe gegen die Vergabe eines zentralen Bauauftrags der Prager Verkehrsbetriebe (DPP) abgelehnt. Damit bestätigte er die Entscheidung der ersten Instanz, wonach kein Anlass für korrigierende Maßnahmen besteht. Das Urteil wird mit der Zustellung an alle Verfahrensbeteiligten rechtskräftig.


Vergabe für Metro Abschnitt in Prag bestätigt: Einspruch von Strabag endgültig abgewiesen
Foto: SUBTERRA

Konkret ging es um den Bauabschnitt der künftigen Metro-Linie D zwischen Olbrachtova und Nové Dvory. Den Zuschlag erhielt ein Konsortium aus Subterra, HOCHTIEF CZ, HOCHTIEF Infrastructure und BeMo Tunneling. Die Strabag-Gruppe hatte gefordert, die Vergabe aufzuheben.


Bereits Anfang Februar hatte die Behörde den Antrag zurückgewiesen. Damals kam sie zu dem Schluss, dass die Verkehrsbetriebe die Qualifikationen und Erfahrungen der Fachkräfte des ausgewählten Konsortiums korrekt bewertet haben. Diese verfügten über einschlägige Erfahrung bei Tunnelbauprojekten unter Einsatz der Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode (NRTM) sowie teilweise auch von Tunnelbohrmaschinen (TBM).


Vergabe für Metro Abschnitt in Prag bestätigt: Einspruch von Strabag endgültig abgewiesen
Foto: Dopravní podnik hlavního města Prahy

In seinem aktuellen Entscheid wies Mlsna sämtliche Einwände zurück. Strabag hatte unter anderem argumentiert, der Sachverhalt sei fehlerhaft bewertet worden, insbesondere im Hinblick auf die Erfahrung der Mitarbeiter des erfolgreichen Bieters. Zudem sei der Gleichbehandlungsgrundsatz verletzt und die Prüfung der Einwände unzureichend gewesen.


„Das Vorgehen von DPP bei der Bewertung aller strittigen Referenzprojekte war korrekt und entspricht einer umfassenden Auslegung der Vergabebedingungen hinsichtlich der Erfahrung der beteiligten Fachkräfte“, erklärte Mlsna in einer Pressemitteilung. Der Auftraggeber habe sich dabei konsistent an früheren Entscheidungen der Behörde orientiert und die Kriterien einheitlich angewandt.


Mit der Entscheidung ist ein weiterer rechtlicher Schritt im Vergabeprozess abgeschlossen – und der Weg für den Bau eines zentralen Abschnitts der neuen Metro-Linie D frei.

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