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Tschechischer Präsident ruft zur Einheit der demokratischen Welt auf

Pavel betonte, dass die Stärke der demokratischen Gemeinschaft in ihren Werten, ihrer Bürgerschaft, ihrer Wirtschaft und ihren militärischen Fähigkeiten liege

Foto: Vláda České republiky


Bei einer Konferenz mit dem Titel "Unsere Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit" (Naše bezpečnost není samozřejmost) auf der Prager Burg äußerte sich der tschechische Präsident Petr Pavel zuversichtlich über die Fähigkeit der demokratischen Welt, den Bedrohungen aus Russland standzuhalten. Gleichzeitig warnte er jedoch vor einer möglichen Ermüdung und Uneinigkeit in den westlichen Ländern.


Präsident Pavel betonte, dass die Stärke der demokratischen Gemeinschaft in ihren Werten, ihrer Bürgerschaft, ihrer Wirtschaft und ihren militärischen Fähigkeiten liege. Er äußerte jedoch Besorgnis über die mögliche Ermüdung und Nachlässigkeit der westlichen Länder als Reaktion auf einen potenziell langwierigen Konflikt.


Der russische Präsident Wladimir Putin setzt laut Pavel strategisch auf die Erschöpfung und Spaltung des Westens, um seine militärische Aggression in der Ukraine voranzutreiben. Putin geht davon aus, dass die Konflikte im Laufe der Zeit an Dringlichkeit verlieren und die westlichen Staats- und Regierungschefs sowie die Bürger mit ihren alltäglichen Sorgen beschäftigt sein werden, wodurch ihre Entschlossenheit abnimmt.


Trotz der Herausforderungen, mit denen die tschechischen Bürger konfrontiert sind, wie etwa wirtschaftliche Probleme im eigenen Land, lobte Präsident Pavel ihre unerschütterliche Unterstützung für die Ukraine. Er würdigte auch die kontinuierliche Bereitstellung militärischer und humanitärer Hilfe durch die tschechische Regierung. Nach Ansicht des tschechischen Präsidenten würde ein Verzicht auf die Ukraine einem Verzicht der demokratischen Länder auf sich selbst gleichkommen.


Mit Blick auf China betonte Pavel, wie wichtig es ist, dessen Machtambitionen ernst zu nehmen. Obwohl ein bewaffneter Konflikt zwischen dem Westen und China nicht unmittelbar bevorsteht, sei es unklug, die Fehler der Untätigkeit zu wiederholen. In diesem Zusammenhang unterstrich er die existenzielle Bedeutung einer Stärkung der Beziehungen zu allen demokratischen Ländern weltweit.

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