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Tschechische Bahn kündigt Fahrpreiserhöhung ab Dezember an

Aktualisiert: 26. Sept. 2023

Dieser Preisanstieg ist eine Reaktion auf die Inflation und die gestiegenen Kosten für Wartung, Diesel und Ersatzteile

Tschechische Bahn kündigt Fahrpreiserhöhung ab Dezember an
Foto: ČD (České dráhy)

Die Tschechische Bahn (České dráhy) kündigte heute an, dass ab dem 10. Dezember die Fahrpreise um durchschnittlich 9,5 Prozent steigen werden. Dieser Preisanstieg ist eine Reaktion auf die Inflation und die gestiegenen Kosten für Wartung, Diesel und Ersatzteile, wie das Unternehmen in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gab.


Die Tschechische Bahn (ČD) passt regelmäßig ihre Fahrkartenpreise mit den neuen Fahrplänen an. Im vergangenen Jahr stiegen die Preise um 15 Prozent an.


Insbesondere Tickets, die auf einem Kilometertarif basieren, wie zum Beispiel Flexi-Basistickets, Bahntickets oder Regionalbahntickets, werden um fast zehn Prozent teurer. Der Preis für den landesweiten Tarif OneTicket wird ebenfalls um den gleichen Prozentsatz erhöht. Passagiere haben bis Mitternacht des 9. Dezember die Möglichkeit, Tickets zu den aktuellen Preisen zu erwerben. Zusätzlich können Fahrkarten bereits zwei Monate im Voraus erworben werden, um von den aktuellen Tarifen zu profitieren.


Die Tschechische Bahn Gruppe (ČD) vermeldet für das erste Halbjahr 2023 einen beeindruckenden Bruttogewinn von 987 Millionen Kronen, was einer Steigerung von fast zwei Milliarden Kronen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im ersten Halbjahr des Vorjahres verzeichnete das Unternehmen noch Verluste in Höhe von 931 Millionen Kronen. Zuletzt konnte die Tschechische Bahn im ersten Halbjahr 2019 einen Gewinn verzeichnen.


Diese positive Entwicklung wird auf verschiedene Faktoren zurückgeführt, darunter die Rückkehr der Fahrgäste zur Bahn, ein stabilerer Energiemarkt und eine gestärkte Währung. Speziell der Personenverkehr hat sich verbessert und nach drei Jahren mit Verlusten einen Gewinn erzielt. Im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres betrug der Verlust im Personenverkehr fast 1,2 Milliarden Kronen. Auch der Güterverkehr erwies sich im ersten Halbjahr dieses Jahres als profitabel.

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