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Tschechien verbessert sich im neuen „Korruptions-Ranking“

Obwohl einer Verbesserung um zwei Punkte, liegt die Tschechische Republik immer noch hinter dem EU-Durchschnitt

Foto: Markus Spiske | Unsplash


Tschechien belegt im neuen Ranking von Transparency International (TI), das die Korruption in 180 Ländern und Regionen bewertet, den 41. Platz und erzielt 56 von hundert möglichen Punkten. Obwohl dies im Jahresvergleich eine Verbesserung um zwei Punkte bedeutet, liegt die Tschechische Republik immer noch acht Punkte hinter dem EU-Durchschnitt.


An der Spitze des Rankings steht in diesem Jahr Dänemark, das sich um zwei Punkte auf insgesamt 90 verbesserte. Damit überholte Dänemark das Duo aus Finnland und Neuseeland, die im Vergleich zum letzten Jahr jeweils einen Punkt verloren und mit 87 Punkten gemeinsam den zweiten Platz belegen. Den vierten Platz belegt Norwegen mit 84 Punkten, den fünften Platz teilen sich Singapur und Schweden mit jeweils 83 Punkten.


Die Top Ten werden komplettiert von der Schweiz (82 Punkte), den Niederlanden (80 Punkte), Deutschland (79 Punkte) sowie Luxemburg und Irland (77 Punkte). Das Interessante ist, dass bis auf den ersten Dänemark alle Länder in den Top Ten Punkte verloren haben. Am anderen Ende der Rangliste landete Somalia mit 12 Punkten, den vorletzten Platz teilen sich Syrien und der Südsudan (13 Punkte).


Der Grund für das aktuelle Ergebnis (in der Tschechischen Republik) ist hauptsächlich die langfristig ungelöste Strategie zur Reduzierung der Korruption in unserem Land, insbesondere seitens der Politik, heißt es in einem neuen Bericht von Transparency International.


Obwohl sich der CPI-Wert der Tschechischen Republik (56) im Vergleich zu 2013 verbessert hat, vollzog sich der Wandel nur langsam und mit zahlreichen Rückschlägen. Die derzeitige Regierung hat fast keine Fortschritte bei der Weiterentwicklung der Antikorruptionsagenda erzielt. Strengere Maßnahmen zur politischen Integrität sind nach wie vor dringend erforderlich, insbesondere angesichts früherer Hinweise auf eine staatliche Vereinnahmung. Die lange hinausgezögerte Gesetzgebung zum Schutz von Whistleblowern greift immer noch deutlich zu kurz.


Innerhalb der EU verbesserte sich Tschechien nach drei Jahren auf dem Platz 19 auf den 16. Platz, den man sich mit Italien und Slowenien teilt. Rumänien (46 Punkte) und Bulgarien (43 Punkte), die sich jeweils um einen Punkt verbesserten, sowie Ungarn, das einen Punkt verlor (42 Punkte), bilden das Ende der EU Rangliste.

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