Prager Petřín-Standseilbahn: Einzelfahrt kostet künftig 100 Kronen
- Tschechien News

- 21. Juli
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Neuer Tarif gilt ab 1. September – Zeitkarten der Prager Verkehrsbetriebe bleiben weiterhin gültig

Nach der umfassenden Modernisierung kehrt die Petřín-Standseilbahn im September in den Betrieb zurück – allerdings zu höheren Einzelfahrpreisen. Der Prager Stadtrat hat dafür einen neuen Tarif beschlossen.
Die traditionsreiche Standseilbahn von Újezd auf den Petřín-Hügel ist seit September 2024 wegen einer umfassenden Modernisierung außer Betrieb. Nach Abschluss der Arbeiten soll sie im September dieses Jahres mit neuen Wagen wieder den Betrieb aufnehmen.
Nach der Wiedereröffnung der Petřín-Standseilbahn müssen Fahrgäste für eine Einzelfahrt deutlich mehr bezahlen. Der Prager Stadtrat hat einen neuen Tarif beschlossen, nach dem eine Fahrt künftig 100 Kronen kostet. Wer sein Ticket über die App PID Lítačka kauft, erhält einen Rabatt und zahlt 90 Kronen. Die neuen Preise treten am 1. September in Kraft.

Von der Tarifänderung betroffen sind ausschließlich Einzelfahrscheine. Für Fahrgäste mit langfristigen Zeitkarten des Prager Verkehrsverbunds PID ändert sich nichts – diese bleiben auch künftig auf der Standseilbahn gültig. Ebenfalls unverändert bleiben die 24- und 72-Stunden-Tickets. Kinder unter 15 Jahren sowie Senioren ab 65 Jahren können die Standseilbahn weiterhin kostenlos nutzen.
Die neuen Wagen wurden von der österreichisch-schweizerischen Unternehmensgruppe Doppelmayr/Garaventa nach einem Entwurf des tschechischen Designstudios Anna Marešová Designers gefertigt. Sie verfügen über größere Glasflächen, bieten dadurch einen besseren Ausblick auf Prag und erhöhen die Kapazität von bislang 100 auf künftig 120 Fahrgäste.

Die Petřín-Standseilbahn zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der tschechischen Hauptstadt. Gleichzeitig ist sie Teil des öffentlichen Nahverkehrs und wird regelmäßig von Anwohnern und Besuchern der Parkanlagen genutzt.








