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Prag eröffnet neues Nationales Onkologisches Zentrum in Motol

vor 14 Minuten
2 Min. Lesezeit

Neue Einrichtung im Universitätskrankenhaus Motol soll Kapazitäten der Krebsversorgung um bis zu 40 Prozent erhöhen

Prag eröffnet neues Nationales Onkologisches Zentrum in Motol
Foto: Vláda České republiky

In Prag ist am Mittwoch das neue Nationale Onkologische Zentrum eröffnet worden. Die Einrichtung verbindet Diagnostik, Behandlung, Forschung und Prävention und soll Patienten einen schnelleren Zugang zu einer geeigneten Krebstherapie ermöglichen.


Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš und Gesundheitsminister Adam Vojtěch haben am Mittwoch, dem 9. September 2026, das Nationale Onkologische Zentrum des Universitätskrankenhauses Motol und des Krankenhauses Na Homolce feierlich eröffnet. Nach der vollständigen Inbetriebnahme soll die Kapazität der onkologischen Versorgung um bis zu 40 Prozent steigen.


Die Kosten für den Bau des Zentrums beliefen sich auf fast fünf Milliarden Kronen. Damit handelt es sich nach Angaben der Regierung um eine der bedeutendsten Investitionen in das tschechische Gesundheitswesen der vergangenen Jahre.


Prag eröffnet neues Nationales Onkologisches Zentrum in Motol
Foto: Vláda České republiky

Ziel der neuen Einrichtung ist es, den Weg von einem ersten Krebsverdacht über die Diagnose bis zum Beginn der geeigneten Behandlung zu verkürzen und zu vereinfachen. Diagnostische, therapeutische, präventive und unterstützende Angebote werden dafür an einem Standort gebündelt.


Das Zentrum greift zugleich auf die medizinische Infrastruktur und das Fachpersonal des Universitätskrankenhauses Motol und des Krankenhauses Na Homolce zurück. Das Konzept orientiert sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums an führenden onkologischen Einrichtungen in Europa.


Prag eröffnet neues Nationales Onkologisches Zentrum in Motol
Foto: Vláda České republiky

„Heute eröffnen wir ein Zentrum, das modernste Medizin, Forschung und fachärztliche Versorgung miteinander verbindet, damit Patienten schneller die richtige Diagnose und Behandlung erhalten“, erklärte Ministerpräsident Babiš bei der Eröffnung. Das Zentrum sei sowohl eine Investition in die Gesundheit der Bevölkerung als auch in die Zukunft des tschechischen Gesundheitswesens.


Gesundheitsminister Vojtěch betonte, die Einrichtung solle eine Versorgung nach höchsten europäischen Standards gewährleisten. Die Investition werde sich konkret in einer schnelleren Diagnose und einem früheren Beginn der passenden Behandlung niederschlagen.


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Foto: Vláda České republiky

Das Nationale Onkologische Zentrum nimmt seinen Betrieb schrittweise auf. Einige spezialisierte Abteilungen behandeln bereits erste Patienten, weitere Bereiche sollen in den kommenden Monaten folgen. Nach der vollständigen Inbetriebnahme soll das Zentrum zu den wichtigsten Einrichtungen in der Krebsmedizin in Mitteleuropa gehören.

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