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Prager können ab heute über Namen der neuen Moldaubrücke zwischen Podolí und Zlíchov abstimmen

Die neue Moldauquerung, die bislang unter dem Arbeitstitel Dvorecký most bekannt ist, befindet sich derzeit in der Endphase der Bauarbeiten

Prager können ab heute über Namen der neuen Moldaubrücke zwischen Podolí und Zlíchov abstimmen
Foto: Portál hlavního města Prahy

Kurz vor der Eröffnung der neuen Moldaubrücke zwischen Prag 4 und Prag 5 können die Einwohner über ihren künftigen Namen abstimmen. Zwei Vorschläge stehen zur Wahl.


In Prag können die Bewohner der Hauptstadt über den Namen der neuen Brücke zwischen den Stadtteilen Podolí und Zlíchov abstimmen. Bürger:innen können von heute an bis zum 9. Februar 2026 zwischen den Bezeichnungen Dvorecký-Brücke und Anežka-Česká-Brücke wählen. Die Abstimmung ist online über das Prager Bürgerportal „Portál Pražana“ sowie in Papierform in ausgewählten Gebäuden des Rathauses möglich.


Die neue Moldauquerung, die bislang unter dem Arbeitstitel Dvorecký most bekannt ist, befindet sich derzeit in der Endphase der Bauarbeiten. Angesichts der Bedeutung des Projekts hat sich die Stadt entschieden, die Öffentlichkeit aktiv in die Namensfindung einzubeziehen. Das Ergebnis der Bürgerabstimmung wird durch eine fachliche Stellungnahme der Ortsnamenkommission des Prager Stadtrates ergänzt. Die endgültige Entscheidung trifft anschließend der Stadtrat.


Prager können ab heute über Namen der neuen Moldaubrücke zwischen Podolí und Zlíchov abstimmen
Foto: Portál hlavního města Prahy

Abstimmen können alle verifizierten Nutzer:innen des „Portál Pražana“, wobei jede Person nur eine Stimme abgeben darf. Die Stadt betont, dass das digitale Verfahren transparent und datenschutzkonform gestaltet ist. Zusätzlich liegen während der üblichen Öffnungszeiten gedruckte Stimmzettel im Škodův-Palais in der Jungmannova-Straße sowie im Neuen Rathaus am Mariánské náměstí aus.


Prags Oberbürgermeister Bohuslav Svoboda unterstrich die Bedeutung der Bürgerbeteiligung. Die neue Brücke sei nicht nur ein Verkehrsbauwerk, sondern ein dauerhaftes Element des städtischen Raums und der Identität Prags. Der gewählte Name solle diese Rolle widerspiegeln und auf breiter Zustimmung beruhen.


Die neue Brücke wird nach ihrer Fertigstellung eine wichtige Verbindung zwischen Prag 4 und Prag 5 darstellen. Sie ist für den öffentlichen Nahverkehr sowie für Radfahrer und Fußgänger vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist für April dieses Jahres geplant. Die Baukosten einschließlich Lichtkonzept und Umfeldgestaltung belaufen sich auf rund 1,49 Milliarden Kronen. Entworfen wurde die Brücke aus weißem Beton von den Architekturbüros Atelier 6 und TUBES, wobei sich die Gestaltung an kubistischen und brutalistischen Elementen orientiert.

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