Prager Dvorecký-Brücke wird am 18. April eröffnet – zahlreiche Tram- und Buslinien erhalten neue Routen
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Erste Testfahrten über die neue Prager Brücke fanden bereits Ende Februar statt

Die neue Dvorecký-Brücke über die Moldau soll ab dem 18. April den öffentlichen Nahverkehr in Prag spürbar verändern. Gleichzeitig werden mehrere Straßenbahn- und Buslinien ihre Routen anpassen und künftig über die neue Brücke verkehren.
Mit der Eröffnung der neuen Dvorecký-Brücke über die Moldau am 18. April stehen in Prag umfangreiche Änderungen im öffentlichen Nahverkehr bevor. Mehrere Straßenbahn- und Buslinien werden ihre Strecken anpassen und künftig die neue Verbindung zwischen Smíchov und Podolí nutzen.
Die 361 Meter lange Brücke soll neue Direktverbindungen schaffen und zugleich die Zuverlässigkeit des Verkehrs verbessern. Insbesondere Busse können künftig mehrere stark belastete Abschnitte rund um die Barrandov-Brücke umgehen, wo es bislang häufig zu Verzögerungen kommt. Über die neue Brücke werden künftig die Straßenbahnlinien 20 und 21 sowie die Buslinien 118, 124, 196 und 197 verkehren. In der Nacht sollen zudem die Linien 901 und 914 die neue Verbindung nutzen.

Die im Bau befindliche Brücke zwischen Podolí und Zlíchov ist für den öffentlichen Nahverkehr, Fußgänger und Radfahrer vorgesehen. Auch Fahrzeuge der integrierten Rettungsdienste dürfen sie nutzen, nicht jedoch der individuelle Autoverkehr. Über den offiziellen Namen der Brücke müssen die Prager Stadträte noch entscheiden. In einer Online-Umfrage sprachen sich die Einwohner der Stadt deutlich für den Namen „Dvorecký-Brücke“ aus.

Die Brücke über die Moldau verbindet künftig Podolí in Prag 4 mit Zlíchov in Prag 5. Ihre Bedeutung geht dabei weit über eine einfache Querung hinaus: Die Dvorecký-Brücke wird zu einem wichtigen Baustein im Prager Verkehrsnetz und soll insbesondere den öffentlichen Nahverkehr stärken.
Neue Brücke vereint Kunst, Zweck und Freizeitgestaltung
Die neue Dvorecký-Brücke (Dvorecký most) in Prag wird nicht nur eine Verbindung zwischen Podolí und Zlíchov für Verkehrsteilnehmer sein, sondern auch durch moderne Kunstobjekte zu einem neuen kulturellen Treffpunkt in Prag werden.

Die Gesamtkosten inklusive Lampenpark und Gestaltung des Umfeldes der Brücke belaufen sich auf rund 1,97 Milliarden Kronen.








