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Neuer Gedenktag in Tschechien geplant: Tag der tschechischen Flagge

Der neue Gedenktag soll an den 30. März 1920 erinnern – jenes Datum, an dem die damalige tschechoslowakische, heutige tschechische Flagge offiziell gesetzlich verankert wurde

Neuer Gedenktag in Tschechien geplant: Tag der tschechischen Flagge
Foto: Radek Kozák | Unsplash

Die neue Regierung unter Andrej Babiš hat grünes Licht für die Einführung eines neuen Gedenktages in Tschechien gegeben. Der 30. März soll künftig als Tag der tschechischen Flagge an die gesetzliche Verankerung des nationalen Symbols im Jahr 1920 erinnern.


Die Regierung von Premierminister Andrej Babiš ist am Montag, dem 19. Januar 2026, in der Straka-Akademie zu ihrer regulären Sitzung zusammengekommen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem ein Abgeordnetenantrag zur Einführung eines neuen Gedenktages – Tag der tschechischen Flagge (den české vlajky) – sowie ein weiterer Gesetzesvorschlag zur Novellierung des Verpackungsgesetzes.


Der 30. März könnte künftig als bedeutender Gedenktag begangen werden. Das Kabinett unterstützte einen entsprechenden Vorschlag zur Änderung des Gesetzes über staatliche Feiertage, sonstige Feiertage, bedeutende Tage und arbeitsfreie Tage. Eingebracht wurde der Antrag von Premierminister Andrej Babiš in seiner Funktion als Abgeordneter. Der neue Gedenktag soll an den 30. März 1920 erinnern – jenes Datum, an dem die damalige tschechoslowakische, heutige tschechische Flagge offiziell gesetzlich verankert wurde.


„Ich hoffe, dass wir künftig unseren staatlichen Symbolen und unserer Geschichte mehr Wertschätzung entgegenbringen. Ich freue mich, dass die Regierung den Vorschlag heute unterstützt hat, und bin überzeugt, dass ihm auch das Abgeordnetenhaus zustimmen wird“, erklärte Babiš nach der Sitzung.


Neuer Gedenktag in Tschechien geplant: Tag der tschechischen Flagge
Foto: Nick Fewings | Unsplash

Neue Regierung gegen die Einführung eines Pfandsystems für Kunststoffgetränkeflaschen und Getränkedosen


Darüber hinaus befasste sich die Regierung mit einem Gesetzesentwurf einer Gruppe oppositioneller Abgeordneter zur Einführung eines Pfandsystems für Kunststoffgetränkeflaschen und Getränkedosen. Zu diesem Vorhaben nahm das Kabinett eine ablehnende Haltung ein. Nach Einschätzung der Regierung würde ein solches System keinen Mehrwert bringen.


„Wir verfügen über ein funktionierendes und leistungsfähiges System der Mülltrennung. In Anlagen wie OZO Ostrava können bis zu 90 Prozent der Kunststoffe sortiert werden – mehr, als durch ein Pfandsystem erreicht würde. Ein solcher Schritt wäre daher eher ein Rückschritt und zudem eine unnötige Belastung für die Bürger. Stattdessen sollten wir das bestehende System weiterentwickeln“, erläuterte der Premierminister.

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