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Neuer Aufzug macht Tyrš-Park in Brünn barrierefrei

Bislang ist der Park nur von der Kounicova-Straße aus stufenlos erreichbar

Neuer Aufzug macht Tyrš-Park in Brünn barrierefrei
Visualisierung: Brno-střed

Der Tyršův sad im Zentrum von Brünn soll künftig für alle leichter zugänglich sein. Ein neuer Aufzug an der Botanická-Straße schafft erstmals einen barrierefreien Eingang auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Eltern mit Kinderwagen sowie Seniorinnen und Senioren.


Der Tyrš-Park (Tyršův sad), einer der bekanntesten Parks im Zentrum von Brünn, soll noch in diesem Jahr barrierefrei zugänglich werden. Die Stadt Brünn startet gemeinsam mit der Stadtverwaltung Brno-střed und der städtischen Grünflächenverwaltung Veřejná zeleň města Brna ein Projekt, das den Zugang von der Botanická-Straße erleichtern soll – insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Eltern mit Kinderwagen sowie ältere Besucherinnen und Besucher.


Bislang ist der Park nur von der Kounicova-Straße aus stufenlos erreichbar. Der Zugang von der Botanická-Straße führt über eine Treppe, die für viele eine kaum überwindbare Barriere darstellt. Das soll sich nun ändern.


Wie der Bürgermeister des Stadtteils Brno-střed, Vojtěch Mencl (ODS), erklärte, befindet sich die historische Treppe in einem schlechten baulichen Zustand und wird daher saniert. Dabei sollen die bestehenden Steinstufen erhalten bleiben. Ergänzt wird der Zugang durch einen Rollstuhllift, der zwischen der Treppe und der Parkgrenze nahe dem Gebäude des Hus-Sbor-Gemeindehauses installiert wird.


Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der von dem Brünner Landschaftsarchitekten und Professor Ivar Otruba entworfene Park von beiden Seiten barrierefrei zugänglich sein. Damit öffnet sich der Tyršův sad für eine deutlich größere Zahl an Besucherinnen und Besuchern.


Die Arbeiten sollen im Frühjahr beginnen und voraussichtlich bis zum Jahresende andauern. Das technische Konzept ist so gestaltet, dass es sich möglichst unauffällig in den Charakter des Parks einfügt und weder dessen historische Bedeutung noch den wertvollen Baumbestand beeinträchtigt. Entworfen wurde das Projekt von den Architekten Petr Velička (Atelier M&P architekti) und Tomáš Popelínský, dem Enkel von Professor Otruba.

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