Mehr als 80 Sehenswürdigkeiten auf der Europäischen Burgen- und Schlösserroute Tschechien–Polen
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Evropská stezka hradů a zámků Česko-Polsko ist längst mehr als eine bloße Auflistung von Sehenswürdigkeiten

Die Europäische Burgen- und Schlösserroute Tschechien–Polen verbindet historische Bauwerke beider Länder zu einem grenzüberschreitenden Kulturerlebnis. Mehr als 80 Burgen und Schlösser arbeiten dabei eng zusammen.
Die Europäische Burgen- und Schlösserroute Tschechien–Polen (Evropská stezka hradů a zámků Česko-Polsko) entwickelt sich zu einem der wichtigsten touristischen Leitprodukte in dieser zentralen Region Europas. Im Rahmen des Programms INTERREG Česko-Polsko 2021–2027 arbeiten mittlerweile am Projekt „Burgen und Schlösser verbinden uns II“ mehr als 80 historische Objekte auf beiden Seiten der Grenze eng zusammen. Ziel ist es, Reisenden einzigartige Erlebnisse zu bieten und zugleich eine gemeinsame Geschichte des reichen kulturellen Erbes Mitteleuropas zu erzählen.

Das Projekt knüpft an erfolgreiche Aktivitäten aus den Jahren 2019 bis 2021 an und befindet sich derzeit in einer Phase intensiver Weiterentwicklung. Durch die Einbindung zusätzlicher Regionen entsteht eine geschlossene und vielfältige Route, die aktuell folgende Gebiete umfasst:
In Tschechien: Pardubický kraj, Královéhradecký kraj und Olomoucký kraj
In Polen: Niederschlesien und Woiwodschaft Oppeln
Die Europäische Burgen- und Schlösserroute ist längst mehr als eine bloße Auflistung von Sehenswürdigkeiten. Sie fungiert als lebendiges Netzwerk und leistet einen messbaren Beitrag zur Belebung des Tourismus – insbesondere in weniger bekannten, aber kulturell hochinteressanten Grenzregionen.

Mehr als 80 Stationen auf der Landkarte der Geschichte
Das Herzstück der Route bildet die Zusammenarbeit von über 80 Burgen, Schlössern und Palais, die gemeinsam eine starke und wiedererkennbare Marke schaffen. Besucher entdecken Geschichte auf zeitgemäße Weise: von monumentalen Festungsanlagen bis hin zu kleineren, architektonisch wertvollen Residenzen. Das Projekt verbindet historische Substanz mit moderner Vermarktung und macht das kulturelle Erbe zu einem zentralen Impulsgeber für den regionalen Tourismus.
„Dank der aktiven Zusammenarbeit von mehr als 80 Objekten verliert die Grenze zwischen Tschechien und Polen auf dieser Route nahezu ihre Bedeutung. Reisende bewegen sich zwischen den Regionen und erleben, wie reich das historische Erbe auf beiden Seiten ist“, erklären die Projektkoordinatoren.

Solide Finanzierung mit Unterstützung der Europäischen Union
Die Umsetzung des Projekts „Burgen und Schlösser verbinden uns II“ (Hrady a zámky nás spojují II) wird maßgeblich durch Mittel aus europäischen Fonds ermöglicht. Diese werden gezielt eingesetzt, um das Bewusstsein für das kulturelle Erbe der Grenzregion zu stärken und neue Besuchergruppen anzusprechen.








