Die Inflation in der Tschechischen Republik erreichte im September 18 Prozent

Vor allem die Wohn- und Energiekosten hätten dazu beigetragen, dass sich die Teuerung beschleunigt

Fast um ein Viertel teurer sind den Angaben zufolge auch Lebensmittel wie Fleisch, Milch, Eier und Käse geworden


Die jährliche Inflation in der Tschechischen Republik erreichte im September 18 Prozent, laut den Daten, die am Mittwoch vom tschechischen Statistikamt (CSU) veröffentlicht wurden.


Während im Vormonat der erste Rückgang der Inflation seit mehr als einem Jahr zu verzeichnen war, wuchs sie im September um 0,8 Prozent und erreichte damit die höchste Jahresrate seit Dezember 1993.


Vor allem die Wohn- und Energiekosten hätten dazu beigetragen, dass sich die Teuerung beschleunigt. Sie seien im Jahresvergleich um fast 50 Prozent angestiegen, sagte die CSU-Abteilungsleiterin Pavla Sediva. Fast um ein Viertel teurer sind den Angaben zufolge auch Lebensmittel wie Fleisch, Milch, Eier und Käse geworden. Die Mehlpreise stiegen beispielsweise gegenüber dem Vorjahr um 64,1 Prozent.


In ihrem Kommentar zum Inflationsbericht stellte die tschechische Nationalbank (CNB) fest, dass die veröffentlichte Zahl unter ihrer Prognose von 18,8 Prozent liegt.


Dennoch prognostiziert die tschechische Nationalbank (CNB), dass die Inflation in den kommenden Monaten knapp über 20 Prozent ihren Höhepunkt erreichen und sich im nächsten Jahr verlangsamen wird.


Laut vorläufigen Daten, die Eurostat im September veröffentlichte, erreichte die Inflation in der Eurozone im September zehn Prozent gegenüber 9,1 Prozent im August.

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