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Demonstrant, der das Logo der Wagner-Gruppe auf dem Ärmel trug, muss vor Gericht

Insgesamt hat die Polizei sieben Strafverfahren im Zusammenhang mit der Demonstration eingeleitet

Foto: Eugen Kukla | Facebook


Ein Mann, der an einer Anti-Regierungsdemonstration Mitte März in Prag teilgenommen hatte und das Logo der russischen Söldnergruppe Wagner auf seinem Ärmel trug, wird nun vor Gericht gestellt. Der Mann wird des Verbrechens der Leugnung, Infragestellung und Billigung von Völkermord verdächtigt, berichtet der Nachrichtensender ČT24.


Laut Fotos von der Demonstration trug der Mann den Buchstaben Z auf seinem Rucksack, welcher von der russischen Armee während des Krieges in der Ukraine verwendet wird, sowie das Logo der russischen Söldnergruppe Wagner auf seinem Ärmel.

Foto: Adam Hříbal | Twitter


Neben dem Mann mit dem Wagner-Logo untersucht die Polizei auch weitere Fälle im Zusammenhang mit der Demonstration. Ein Mann soll die Demonstranten dazu angestiftet haben, die ukrainische Flagge vom Nationalmuseum zu entfernen. Ein weiterer Demonstrant wurde festgenommen, weil er ein Auto mit ukrainischen Nummernschildern beschädigt hatte. Ein Video in den sozialen Medien zeigt, wie der Demonstrant auf die Straße rannte und auf ein Auto mit ukrainischen Kennzeichen einschlug. Der Fahrer fuhr nach einem kurzen Handgemenge davon.

Insgesamt hat die Polizei sieben Strafverfahren im Zusammenhang mit der Demonstration eingeleitet. Dabei geht es unter anderem um den Verdacht der Sympathiebekundung für Bewegungen, die auf die Unterdrückung von Menschenrechten und Freiheiten abzielen, sowie den Verdacht der Anstiftung zu Straftaten. Drei der Verfahren stehen im Zusammenhang mit dem Angriff auf das Auto mit dem ukrainischem Kennzeichen. In zwei weiteren Fällen haben die Kriminalbeamten ein Verfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf einen Beamten eingeleitet.

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