19. Das Filmfest bringt im Herbst wieder deutschsprachiges Kino nach Tschechien
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Von Mitte Oktober bis Mitte November dürfen sich Kinobesucher auf mehr als dreißig preisgekrönte Filme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz freuen

Kino aus drei Ländern, in vier Städten und unzähligen Perspektiven: Das Filmfest bringt im Herbst deutschsprachige Filmkunst nach Tschechien. Zwischen Oscar-Anwärtern, Komödien und kritischen Dokumentarfilmen verspricht die 19. Ausgabe erneut ein Panorama voller Geschichten und Stimmen.
Im Herbst lädt „Das Filmfest“ erneut zum cineastischen Streifzug durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die 19. Ausgabe des Festivals bringt von Mitte Oktober bis Mitte November mehr als dreißig preisgekrönte Produktionen in die Kinos von Prag, Brünn, Olomouc und Ústí nad Labem. Auf dem Programm stehen sowohl renommierte Regisseur*innen als auch junge Stimmen des deutschsprachigen Films.
Glanzlichter des Programms
Zu den ersten bestätigten Höhepunkten zählt Fatih Akins neuester Film Ostrov Amrum, der in Cannes Premiere feierte und in Tschechien erstmals gezeigt wird. Auch Oscar-Anwärter sind vertreten: Mascha Schilinskis Drama In die Sonne schauen sowie Bernhard Wengers satirisches Debüt Der Pfau – Bin ich echt?. Ebenfalls angekündigt: ein dokudrama über Thomas Manns literarisches Ringen, ein filmisches Porträt über Leni Riefenstahl sowie eine Reihe von Werken, die Themen wie Identität, Migration und die Schatten des 20. Jahrhunderts beleuchten.
Termine und Städte
Prag: 15.–19. Oktober (Lucerna, Edison Filmhub)
Brünn: 20.–26. Oktober (Kino Art)
Olomouc: 1.–5. November (Muzeum umění – Central)
Ústí nad Labem: 10.–12. November (Kino Hraničář)
Das komplette Program wird Mitte September auf www.dasfilmfest.cz veröffentlicht. Veranstalter sind das Goethe-Institut Prag, das Österreichische Kulturforum und die Schweizer Botschaft. Sämtliche Filme laufen im Original mit tschechischen Untertiteln.

Vielfalt auf der Leinwand
Neben Historiendramen finden sich Komödien wie 80 Plus, die das Älterwerden mit Humor betrachten, und Familienfilme wie Grüße vom Mars oder Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen. Auch Dokumentarfilme sind fest verankert – etwa Riefenstahl von Andres Veiel und Sandra Maischberger oder Torsten Körners zweiteiliger Blick auf Frauen in der deutschen Politik (Die Unbeugsamen I & II).