ČSÚ: Tschechiens Wirtschaft legt im ersten Quartal 2026 leicht zu
- Tschechien News

- 30. Apr.
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Konsum und Investitionen stützen das Wachstum

Die tschechische Wirtschaft ist im ersten Quartal 2026 erneut gewachsen. Nach aktuellen Schätzungen wurde das Wachstum vor allem durch die Inlandsnachfrage und steigende Investitionen getragen, während der Außenhandel die Entwicklung bremste.
Die Wirtschaft in Tschechien hat im ersten Quartal 2026 moderat zugelegt. Nach dem vorläufigen Schätzungen des Tschechischen Statistikamtes (ČSÚ) stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag das Wachstum bei 2,1 Prozent.
Nach Angaben der Statistiker wurde die Entwicklung vor allem durch die steigende Inlandsnachfrage gestützt. Insbesondere die Konsumausgaben der privaten Haushalte sowie höhere Investitionen in Anlagevermögen hätten zum Wachstum beigetragen. Belastend wirkte dagegen die negative Handelsbilanz im Außenhandel.

„Das jährliche BIP-Wachstum von 2,1 Prozent wurde ausschließlich durch die heimische Nachfrage getragen, insbesondere durch die Konsumausgaben der Haushalte und die Bruttoanlageinvestitionen“, erklärte Vladimír Kermiet, Direktor der Abteilung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen beim ČSÚ.
Auch bei der Bruttowertschöpfung verzeichneten zahlreiche Dienstleistungsbereiche positive Entwicklungen. Negativ entwickelte sich hingegen vor allem die Industrie im Vergleich zum Vorquartal. Im Jahresvergleich gehörten die Industrie sowie die Bereiche Handel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie zu den wichtigsten Wachstumstreibern.
Die Beschäftigung blieb gegenüber dem Vorquartal unverändert. Im Vergleich zum ersten Quartal des vergangenen Jahres stieg die Zahl der Beschäftigten jedoch um 0,7 Prozent.








