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Österreich und Tschechien verstärken Grenzkontrollen gegen illegale Pyrotechnik

vor 1 Stunde
2 Min. Lesezeit

Ziel ist es, illegale und nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände möglichst frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen und damit schwere Unfälle sowie Gefahren für die Bevölkerung zu verhindern

Österreich und Tschechien verstärken Grenzkontrollen gegen illegale Pyrotechnik
Foto: Max Fleischmann | Unsplash

Im Vorfeld von Halloween und Silvester setzen die Sicherheitsbehörden beider Länder auf gemeinsame Kontrollen. Besonders im Grenzgebiet zu Tschechien soll die Einfuhr gefährlicher und nicht zugelassener Feuerwerkskörper nach Österreich verhindert werden.


Österreich und Tschechien verstärken ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen den illegalen Handel mit Pyrotechnik. Mit gemeinsamen Polizeistreifen, verstärkten Grenzkontrollen und einem intensiveren Informationsaustausch wollen die Behörden verhindern, dass gefährliche Feuerwerkskörper nach Österreich gelangen. Die Maßnahmen sollen bis zum Jahreswechsel fortgesetzt und schrittweise ausgeweitet werden.


Bei einer Schwerpunktaktion am 13. Oktober 2026 informierte Österreichs Bundespolizeidirektor Michael Takács über die geplanten grenzüberschreitenden Maßnahmen. Ziel ist es, illegale und nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände möglichst frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen und damit schwere Unfälle sowie Gefahren für die Bevölkerung zu verhindern.


Verschärfte Gesetze in Tschechien erhöhen Kontrolldruck


Besonderes Augenmerk legen die österreichischen Sicherheitsbehörden auf die Einfuhr illegaler Knallkörper aus Tschechien. Hintergrund sind unter anderem die jüngsten Verschärfungen des tschechischen Pyrotechnikrechts, durch die bestimmte leistungsstarke Feuerwerkskörper auf legalem Weg schwerer erhältlich sind.


Die Behörden sehen darin das Risiko, dass sich der Handel mit solchen Produkten zunehmend auf illegale Vertriebswege verlagern könnte. Um dem entgegenzuwirken, haben Österreich und Tschechien ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit intensiviert.


Österreich und Tschechien verstärken Grenzkontrollen gegen illegale Pyrotechnik
Foto: BMI

In den österreichischen Bundesländern Niederösterreich und Oberösterreich laufen derzeit koordinierte Schwerpunktkontrollen. Dabei kommen auch gemischte Polizeistreifen mit Beamten aus beiden Ländern zum Einsatz.


Kontrollen auf Straßen und im Bahnverkehr


Die Maßnahmen beschränken sich nicht allein auf den Straßenverkehr. Auch Bahnverbindungen zwischen Tschechien und Österreich werden verstärkt kontrolliert. Dazu arbeiten die Sicherheitsbehörden eng mit dem österreichischen Zoll und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zusammen.


Mitarbeiter der ÖBB werden gezielt für das Problem illegaler Pyrotechnik sensibilisiert. Gleichzeitig sollen Kontrollen in Zügen verhindern, dass Händler oder Käufer auf alternative Transportwege ausweichen, um Straßenkontrollen zu umgehen.


Verstärkte Kontrollen bis Silvester geplant


Nach Angaben der österreichischen Polizei sollen die gemeinsamen Schwerpunktaktionen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden. Mit Blick auf den Jahreswechsel ist eine weitere Intensivierung der Kontrollen vorgesehen.


Die Sicherheitsbehörden wollen damit insbesondere verhindern, dass gefährliche und nicht zugelassene Feuerwerkskörper aus Tschechien nach Österreich eingeführt werden. Der Kontrolldruck soll deshalb bis Silvester aufrechterhalten werden.

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