Vor 100 Jahren wurde die „tschechische Lokomotive“ Emil Zátopek geboren

Kein Läufer hat einen Mythos erzeugt wie Emil Zátopek

Foto: RunCzech


Die „tschechische Lokomotive“ – der Langstreckenläufer Emil Zátopek – wurde vor 100 Jahren in der Stadt Kopřivnice geboren. Weltberühmt wurde er durch die Siege bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki (5.000 m, 10.000 m und Marathon). Zátopek war auch der erste Läufer, der die 29-Minuten-Grenze auf 10.000 m durchbrach.


Einer der größten und außergewöhnlichsten Läufer und Olympiasieger aller Zeiten. Das Laufen ließen ihn zur Legende werden, sein Charisma und seine Menschlichkeit machten ihn zu einem Helden.


Er stellte 18 Weltrekorde auf, gewann fünf Olympiamedaillen, drei davon bei den Olympischen Spiele in Helsinki 1952 über 5.000 m, 10.000 m und den Marathon. Kein Läufer hat das je geschafft! Er definierte die Grenzen der Ausdauer neu und trainierte in Armeestiefeln, im Schnee, im Sand und in der Dunkelheit.

Video: Emil Zátopek, 5000 m, Olympische Spiele 1952, Helsinki


Dazu gehörte jedoch auch ein starker Geist der Freundschaft, der ihn manchmal einen hohen Preis kostete.


Zátopek war während des Prager Frühlings 1968 Mitunterzeichner des Manifests der 2000 Worte, woraufhin er aller Ämter enthoben und öffentlich diskreditiert wurde. Ab 1974 wurde er, der in der Tschechoslowakei als Volksheld galt, zunächst schrittweise wieder in die Gesellschaft integriert und nach der Samtenen Revolution im Jahr 1990 rehabilitiert.


Emil Zátopek war an der Gründung des Prag Marathon beteiligt, den er bis zu seinen letzten Tagen sehr unterstützt hat.

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