Turnusmäßige Wartung des Prager Orlojs beginnt: Acht Figuren werden restauriert
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Bestandteil der Arbeiten ist die Restaurierung beweglicher und unbeweglicher Figuren, die seit Jahren Witterungseinflüssen und mechanischer Belastung ausgesetzt sind

Die berühmte Astronomische Uhr am Altstädter Ring in Prag wird ab Mitte Mai turnusmäßig gewartet. Im Rahmen der Arbeiten sollen insgesamt acht Figuren des historischen Orlojs restauriert werden. Besucher müssen zeitweise mit kurzen technischen Unterbrechungen rechnen.
Die regelmäßige Wartung des Prager Orlojs beginnt am Montag, dem 11. Mai 2026. Bestandteil der Arbeiten ist die Restaurierung beweglicher und unbeweglicher Figuren, die seit Jahren Witterungseinflüssen und mechanischer Belastung ausgesetzt sind. Die historischen Elemente werden daher in regelmäßigen Abständen überprüft und fachgerecht restauriert.
In einer ersten Phase sollen vier Figuren aus der unteren Reihe demontiert und in Restaurierungswerkstätten gebracht werden. Dort erfolgen Reinigung, Restaurierung und technische Überprüfung. Nach ihrer Rückkehr auf den Altstädter Ring folgt eine zweite Etappe mit weiteren vier Figuren. Die Rückkehr der letzten restaurierten Skulpturen ist für Oktober vorgesehen.
„Das Altstädter Rathaus mit dem Orloj gehört zu den bedeutendsten Symbolen Prags. Die regelmäßige Wartung ist entscheidend, um sowohl die technische Funktionalität als auch den historischen Wert dieses außergewöhnlichen Denkmals für kommende Generationen zu erhalten“, erklärte Prags Kultur- und Tourismusstadtrat Tomáš Slabihoudek.
Die Demontage der ersten Figuren beginnt am 11. Mai um 7 Uhr morgens. Während der Arbeiten wird der Orloj zeitweise abgeschaltet. Geplant sind drei kürzere Unterbrechungen von jeweils wenigen Stunden, damit die Figuren sicher entfernt und die Steuerungssysteme überprüft werden können.
Der Durchgang über den Altstädter Ring bleibt während der Arbeiten geöffnet. Die Stadt rechnet lediglich mit kleineren Einschränkungen im direkten Umfeld der Uhr. Die Kosten der Restaurierung inklusive Transport und Montage belaufen sich laut Stadt auf rund 400.000 Kronen.








