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Tschechische Wirtschaft wächst im dritten Quartal 2025 um 2,8 Prozent

Haushalte mit leichtem Einkommensplus, Unternehmen kämpfen jedoch mit sinkender Gewinnmarge

Tschechische Wirtschaft wächst im dritten Quartal 2025 um 2,8 Prozent
Foto: Ministerstvo financí ČR

Die tschechische Wirtschaft wuchs im dritten Quartal 2025 moderat weiter. Während die Haushalte von leicht steigenden Einkommen und Konsumausgaben profitierten, kämpften die Unternehmen jedoch mit rückläufigen Gewinnmargen.


Die tschechische Wirtschaft setzte im dritten Quartal 2025 ihr moderates Wachstum fort. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vergleich zum Vorquartal um 0,8 Prozent und im Jahresvergleich um 2,8 Prozent. Während die privaten Haushalte von leicht steigenden Einkommen und Konsumausgaben profitierten, kämpften die Unternehmen mit rückläufigen Gewinnmargen.


Haushalte: Konsum treibt Wachstum


Nach Angaben des Tschechischen Statistikamts (ČSÚ) stiegen die Geld- und Sachleistungen der Haushalte saisonbereinigt real um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die realen Konsumausgaben je Einwohner legten im gleichen Zeitraum um 0,3 Prozent zu, während die Sparquote leicht um 0,1 Prozentpunkte zurückging.


„Im dritten Quartal stiegen die realen Haushaltseinkommen im Jahresvergleich um 0,3 Prozent, während der Konsum je Einwohner mit einem Plus von 2,8 Prozent deutlich stärker wuchs. Damit setzt sich der Trend eines Rückgangs der Sparquote auf das Niveau der Vorkrisenjahre fort“, erklärte Vladimír Kermiet, Direktor der Abteilung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen beim ČSÚ.


Das durchschnittliche Monatseinkommen aus unselbstständiger Beschäftigung betrug im dritten Quartal 51.311 Kronen, ein realer Anstieg von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal und 3,9 Prozent im Jahresvergleich. Die Sparquote fiel auf 18,4 Prozent, während die Investitionsquote der Haushalte leicht auf 10,6 Prozent anstieg.


Unternehmen: Gewinnmargen rückläufig


Die Gewinnquote der nichtfinanziellen Unternehmen sank im dritten Quartal auf 43,5 Prozent – ein Rückgang von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal und 0,3 Prozentpunkten im Jahresvergleich. Gleichzeitig stiegen die gesamten Lohnkosten im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent. Die Investitionsquote legte gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozentpunkte auf 26,8 Prozent zu, blieb aber 1,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

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