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Tschechiens Inflationsrate im Februar bei 2 Prozent: niedrigster Wert seit 2018

Die Preissteigerungsrate war niedriger als in allen Nachbarländern und lag unter dem Durchschnitt der Eurozone von 2,6 Prozent

Tschechiens Inflationsrate im Februar bei 2 Prozent: niedrigster Wert seit 2018
Foto: Eduardo Soares | Unsplash

Die Verbraucherpreise in Tschechien stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,3 %. Diese Entwicklung war hauptsächlich auf höhere Preise in den Bereichen Verkehr sowie Freizeit und Kultur zurückzuführen. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise im Februar um 2,0 %, was einem Rückgang um 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Januar entspricht und damit den niedrigsten Stand seit Dezember 2018 erreicht. Dies geht aus aktuellen Daten des tschechischen Statistikamtes hervor.


Die Verlangsamung des jährlichen Preisanstiegs wurde vor allem durch niedrigere Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke beeinflusst. Gemüse, Eier, Milch, Mehl, Zucker und Geflügelfleisch wurden günstiger. Die Warenpreise stiegen insgesamt um 0,2 Prozent, während die Preise für Dienstleistungen um 5,2 Prozent anstiegen.


Im Vergleich zum Vorjahr stiegen vor allem die Mieten um fast sieben Prozent, die Preise für Wasser- und Abwassergebühren um mehr als 10 Prozent und die Strompreise um rund 13 Prozent. Erdgaspreise sanken dagegen um fünfeinhalb Prozent. Verpflegungs- und Beherbergungsdienstleistungen waren im Februar teurer, ebenso wie Freizeit- und Kulturdienstleistungen.


Im Vergleich zum Januar verteuerten sich im Februar besonders die Preise für Kraftstoffe. Diesel wurde an den Tankstellen für durchschnittlich 38,10 CZK pro Liter verkauft und Benzin Natural 95 für fast 37,80 CZK pro Liter. Reisen verteuerten sich im Vergleich zum Vormonat um sechs Prozent, während Kartoffeln um 11 Prozent teurer wurden.


In der europäischen Inflationsrangliste verbesserte sich die Tschechische Republik erneut und belegte im Februar den achten Platz unter den einundvierzig untersuchten Ländern. Die Preissteigerungsrate war niedriger als in allen Nachbarländern und lag unter dem Durchschnitt der Eurozone von 2,6 Prozent.

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