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Tschechien verzeichnet im EU Vergleich leichten Rückgang des Lebensstandards

ČSÚ veröffentlicht Statistisches Jahrbuch 2023

Tschechien im EU-Vergleich: leichter Rückgang des Lebensstandards
Foto: Ibrahim Boran | Unsplash

Gemäß der neuesten Ausgabe des Statistischen Jahrbuchs 2023, herausgegeben vom tschechischen Statistikamt (ČSÚ), hat der Lebensstandard in der Tschechischen Republik im vergangenen Jahr im Vergleich zum europäischen Durchschnitt leicht abgenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf, ausgedrückt in Kaufkraftstandards (KKS), verringerte sich laut dem Bericht um einen Prozentpunkt auf 91 % des EU-Durchschnitts. Trotz dieses Rückgangs behält die Tschechische Republik ihre Führungsposition unter den Visegrad-Ländern (Tschechische Republik, Slowakei, Polen, Ungarn) bei.


Die Tschechische Republik ist mit 91 % gleichauf mit Zypern und Slowenien und nur leicht hinter Italien (96 %). Im Vergleich zu den Višegrad-Ländern liegt Tschechien vor Polen (80 %), Ungarn (77 %) und der Slowakei (68 %).


Bulgarien behält den Status des Landes mit dem niedrigsten Pro-Kopf-BIP in Kaufkraftparität in der EU bei und erreichte im letzten Jahr 59 % des EU-Durchschnitts. Luxemburg hingegen verzeichnet den höchsten Lebensstandard mit 261 % des EU-Durchschnitts.


Die tschechische Wirtschaft verzeichnete 2022 ein Wachstum von 2,4 %, das unter dem EU-Durchschnitt von 3,5 % lag. Irland verzeichnete mit 12 % das höchste Wachstum, während Estland mit einem Rückgang von 1,3 % die schwächste Wirtschaftsleistung hatte.


Trotz des Rückgangs im Lebensstandard behielt die Tschechische Republik ihre Position als Land mit der niedrigsten Arbeitslosenquote bei, die im letzten Jahr um 0,6 Prozentpunkte auf 2,2 % sank. Der europäische Durchschnitt lag bei 6,2 %. Malta hatte mit 2,9 % die zweitniedrigste Arbeitslosenquote, während Spanien mit 12,9 % die höchste verzeichnete.


In Bezug auf die Inflation hatte die Tschechische Republik mit 15,1 % die fünfthöchste durchschnittliche Inflationsrate in der EU.


Das Statistische Jahrbuch 2023 bietet auf mehr als 900 Seiten eine umfassende Zusammenfassung der wirtschaftlichen, demografischen und sozialen Daten des vergangenen Jahres und ist die 31. Ausgabe seit der Gründung des unabhängigen Staates im Jahr 1993.

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