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Prager Verkehrsbetriebe nehmen Pilotbetrieb des Wasserstoffbusses Škoda H'CITY auf

Prag ist die erste Stadt in der Tschechischen Republik, die einen Wasserstoffbus im regulären Linienverkehr mit Fahrgästen einsetzt

Foto: Škoda H’CITY | DPP | Petr Hejna


Die Prager Verkehrsbetriebe (DPP) haben in Zusammenarbeit mit der Stadt Prag, der Škoda-Gruppe und ORLEN Unipetrol den Pilotbetrieb des Wasserstoffbusses Škoda H'CITY auf der Linie 170 Jižní Město - Pražská čtvrt' gestartet. Damit ist Prag die erste Stadt in der Tschechischen Republik, die einen Wasserstoffbus im regulären Linienverkehr mit Fahrgästen einsetzt. Der neue Bus wird von den Prager Verkehrsbetrieben bis Ende Juli werktags zur morgendlichen und nachmittäglichen Hauptverkehrszeit eingesetzt und ab August täglich im Ganztagsbetrieb verkehren. Der Pilotbetrieb ist zunächst auf zwei Jahre angelegt, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere zwei Jahre.


Der Škoda H'CITY-Bus nahm am Freitag seine erste Fahrt auf der Linie 170 um 13:09 Uhr ab der Haltestelle Pražská čtvrt' auf und beendete seine Premierenfahrt um 20:43 Uhr an derselben Haltestelle. Die Heimatwerkstatt des neuen Busses befindet sich in Kačerov. Die Wartung und Instandhaltung des Fahrzeugs wird von Technikern der Škoda-Gruppe in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben übernommen, die den Bus geleast haben. Die Betankung mit Wasserstoff erfolgt am Abend an der ersten Wasserstofftankstelle in Prag, die von ORLEN Unipetrol in der Straße K Barrandovu in diesem Frühjahr eröffnet wurde. DPP wird den Wasserstoffbus auf der Linie 170 Jižní Město - Pražská čtvrt' einsetzen und in Zusammenarbeit mit dem Hersteller kontinuierlich die Fahreigenschaften, technischen und wirtschaftlichen Parameter im regulären Betrieb mit Fahrgästen unter den Bedingungen des Prager Nahverkehrs bewerten.

Die Auswahl der Linie 170 für den Testbetrieb des ersten Wasserstoffbusses erfolgte durch die DPP anhand grundlegender Kriterien wie Länge und Streckenprofil. Die Buslinie 170 stellt eine tangentiale Verbindung zwischen der Siedlung Barrandov und der Prager Südstadt her. Mit einer Streckenlänge von 40 Kilometern pro Umlauf zählt sie zu den längsten Linien der Stadt und weist zudem ein hügeliges Profil auf. Bisher wurde sie mit herkömmlichen 12-Meter-Standardbussen bedient. Die Linie verläuft außerdem in der Nähe der ersten Prager Wasserstofftankstelle.


Der Pilotbetrieb eines Wasserstoffbusses im Prager ÖPNV wurde bereits im Februar letzten Jahres vom Prager Stadtrat genehmigt. Infolgedessen wurde im vergangenen Frühjahr eine neue Wasserstoffbuslinie eingerichtet. Prag, DPP, die Škoda-Gruppe und ORLEN Unipetrol unterzeichneten ein Memorandum über die Zusammenarbeit bei der Umsetzung dieses wegweisenden Projekts.

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