Prager Busse und Bahnen suchen neue Ansagestimme

Erstmals wird der künftige Ansager der Haltestellennamen in einer Online-Abstimmung ermittelt

Foto: Haltestelle Anděl


Prag (dpa) - Die Straßenbahnen und Busse in der Touristenhochburg Prag bekommen eine neue Stimme. Erstmals wird der künftige Ansager der Haltestellennamen in einer Online-Abstimmung ermittelt, wie das Verkehrsunternehmen DPP am Montag in der tschechischen Hauptstadt mitteilte. Wer an der Umfrage teilnimmt, kann zwischen vier möglichen Ansagerinnen und Ansagern wählen, die Beispieltexte aufgesagt haben. Auf den Sieger des Wettbewerbs kommt viel Arbeit zu, denn die Namen von rund 10 000 Haltestellen müssen auf Band gesprochen werden - von A wie Ametystova über M wie Muzeum bis Z wie Zoologicka zahrada.


Aber Einheimische und Besucher der Stadt dürfen sich nicht nur auf eine neue Ansagestimme freuen: Nach mehr als zweijähriger Corona-Pause betreiben die Prager Verkehrsbetriebe nun wieder die nostalgische Linie 23. Auf ihr kommen liebevoll restaurierte Tatra-Straßenbahnen zum Einsatz, wie sie früher auch in vielen Städten Ostdeutschlands zum Straßenbild gehörten. Bei Fans der Schiene haben die jahrzehntealten, aber robusten Fahrzeuge längst Kultstatus erlangt. Die Länge des Straßenbahnnetzes in Prag beträgt insgesamt mehr als 140 Kilometer.

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