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Prag startet den Bau der neuen Straßenbahnverbindung Olšanská–Habrová

Die neue Straßenbahnverbindung soll Ende August 2027 in Betrieb gehen

Prag startet den Bau der neuen Straßenbahnverbindung Olšanská–Habrová
Foto: Dopravní podnik hlavního města Prahy

Prag erweitert sein Straßenbahnnetz um eine neue Verbindung zwischen Olšanská und Habrová. Die Strecke soll vor allem die wachsenden Viertel in Žižkov und Jarov besser an das Zentrum anbinden.


Die Prager Verkehrsbetriebe (DPP) haben am Montag offiziell mit dem Bau der neuen Strecke Olšanská–Habrová begonnen. Die 1,9 Kilometer lange Verbindung soll vor allem das Entwicklungsgebiet rund um den ehemaligen Güterbahnhof Žižkov besser an das Stadtzentrum anbinden.


Die neue Strecke wird sechs Haltestellen erhalten und soll nach Angaben der Verkehrsbetriebe Ende August 2027 in Betrieb gehen. Für die Bauarbeiten sind zwölf Monate vorgesehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 599,2 Millionen Kronen. Das Projekt wird aus dem EU-Verkehrsprogramm 2021–2027 mitfinanziert.


Prag startet den Bau der neuen Straßenbahnverbindung Olšanská–Habrová
Foto: Dopravní podnik hlavního města Prahy

Die eigentlichen Arbeiten hatten bereits am Samstag, 29. August, an der Kreuzung Olšanská und Jana Želivského begonnen. Dort wird die neue Strecke an das bestehende Prager Straßenbahnnetz angeschlossen. Noch in diesem Jahr soll die Gleisanlage der Kreuzung vollständig umgebaut werden.


Von der Olšanská führt die neue Strecke durch das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Žižkov mit den Haltestellen Nákladové nádraží Žižkov und Bernasova. Entlang des Abschnitts sollen 68 Bäume gepflanzt und Regenwasser zur Bewässerung des begrünten Gleiskörpers gesammelt werden.


Von Bernasova verläuft die Strecke weiter über Třebešín in Richtung Jarov. Weitere Haltestellen sind Vackov, Habrová und Jarov.


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Foto: Dopravní podnik hlavního města Prahy

Letzte 600 Meter zunächst eingleisig


Bis Vackov wird die neue Strecke zweigleisig gebaut. Rund 100 Meter hinter der Haltestelle werden die Gleise jedoch zusammengeführt. Die letzten etwa 600 Meter verlaufen zunächst eingleisig und nutzen weitgehend die vorhandene Infrastruktur der ehemaligen Bahnstrecke.


Die Endhaltestelle Jarov entsteht nahe der Osiková-Straße. Dort ist eine zweigleisige Wendeanlage mit Mittelbahnsteig vorgesehen. Zusätzlich wird ein neues Sozialgebäude für Straßenbahnfahrer mit begrüntem Dach errichtet.


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Foto: Dopravní podnik hlavního města Prahy

Die zunächst eingleisige Lösung ist nach Angaben der Planer vor allem auf die künftige Entwicklung des Gebietes zurückzuführen. Langfristig soll dort im Zusammenhang mit dem Prager Stadtring die neue Jarovská-Straße entstehen. Sobald dieses Projekt umgesetzt wird, soll auch der letzte Abschnitt der Straßenbahnstrecke zweigleisig ausgebaut werden.


Mit der neuen Verbindung sollen Bewohner der wachsenden Stadtteile rund um Žižkov und Jarov das Prager Zentrum künftig mit direkten Straßenbahnverbindungen in etwa 15 Minuten erreichen können.

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