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Prag schafft Voraussetzungen für weiteren Ausbau der Metrolinie D in Krč

Umfassende Grundstücksvereinbarung soll Bau der Station Nádraží Krč und eines neuen Verkehrsknotens ermöglichen

Prag schafft Voraussetzungen für weiteren Ausbau der Metrolinie D in Krč
Foto: DPP

Prag hat die Voraussetzungen für einen wichtigen Abschnitt der künftigen Metrolinie D geschaffen. Eine umfassende Grundstücksvereinbarung soll den Bau der Station Nádraží Krč und eines neuen Verkehrsknotens im Süden der Stadt ermöglichen.


Die Stadt Prag hat einen wichtigen Schritt für den weiteren Ausbau der Metrolinie D beschlossen. Der Stadtrat stimmte am Montag einer umfassenden Vereinbarung zur Regelung von Eigentumsverhältnissen im Bereich des Bahnhofs Krč im Stadtbezirk Prag 4 zu. Ziel ist es, die Voraussetzungen für den Bau der künftigen Metrostation Nádraží Krč sowie weiterer damit verbundener Infrastrukturprojekte zu schaffen.


Die Vereinbarung wurde zwischen der Hauptstadt Prag, den Prager Verkehrsbetrieben (DPP) und den Eigentümern der betroffenen Grundstücke ausgehandelt. Kern des Abkommens ist ein umfangreicher Grundstückstausch, der die notwendigen Flächen für die geplanten Bauvorhaben sichern soll. Gleichzeitig werden damit auch Voraussetzungen für weitere Grundstücksgeschäfte mit der staatlichen Eisenbahnverwaltung geschaffen.


Nach Angaben der Stadtverwaltung soll der Bahnhof Krč künftig zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im Süden Prags werden. Geplant ist eine direkte Anbindung der neuen Metrolinie D an den Bahnverkehr, Buslinien, wichtige Radwege sowie ein Park-and-Ride-Parkhaus (P+R). Dadurch sollen Pendler einfacher vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen können.


Die künftige Metrostation Nádraží Krč wird Teil der neuen Linie D in Richtung Depot Písnice sein. Sie soll in unmittelbarer Nähe des bestehenden Bahnhofs Praha–Krč entstehen und über zwei separate Zugänge verfügen. Einer wird direkt beim heutigen Bahnhof liegen, der zweite nördlich der Jižní spojka. Zusätzlich sind weitere Infrastrukturmaßnahmen vorgesehen, darunter ein neues P+R-Parkhaus.


Vor dem Baubeginn mussten jedoch zunächst die komplexen Eigentumsverhältnisse in dem Gebiet geklärt werden. Die Stadt benötigt die Grundstücke nicht nur für die Metrostation selbst, sondern auch für spätere Flächentausche mit der staatlichen Eisenbahnverwaltung. Diese sind notwendig, damit unter anderem ein neues Bahnhofsgebäude und weitere Verkehrsanlagen errichtet werden können.


Nach jahrelangen Verhandlungen zwischen der Stadt, den Verkehrsbetrieben und den Grundstückseigentümern wurde nun eine umfassende Einigung erzielt. Das Vertragswerk umfasst insgesamt 22 Einzelverträge, darunter Grundstückstauschverträge, Vorverträge sowie weitere Vereinbarungen zwischen den beteiligten Parteien.


Mit der Zustimmung des Stadtrats ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Bevor die Vereinbarung endgültig in Kraft treten kann, muss nun noch die Prager Stadtverordnetenversammlung darüber entscheiden. Sollte auch dort grünes Licht gegeben werden, kann die Vorbereitung des Projekts in die nächste Phase gehen und die Entwicklung des neuen Verkehrszentrums rund um den Bahnhof Krč weiter vorangetrieben werden.

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