top of page

Mit dem Bus über die Grenze: Neue Buslinie verbindet Südböhmen mit Oberösterreich

IDESKA testet bis Ende Oktober grenzüberschreitende Verbindung zwischen Lipno, Český Krumlov und Bad Leonfelden

Mit dem Bus über die Grenze: Neue Buslinie verbindet Südböhmen mit Oberösterreich
Foto: IDESKA

Seit Anfang Juli verbindet eine neue internationale Buslinie die südböhmische Region Lipno mit Oberösterreich. Der südböhmische Verkehrsverbund IDESKA testet die Verbindung zunächst bis Ende Oktober 2026 an Wochenenden und Feiertagen.


Die neue Buslinie verkehrt seit dem 4. Juli zwischen Bad Leonfelden, Vyšší Brod, Lipno nad Vltavou, Frymburk und Český Krumlov. Damit entsteht eine neue öffentliche Verkehrsverbindung zwischen beliebten Ausflugs- und Urlaubszielen auf beiden Seiten der tschechisch-österreichischen Grenze.


Nach Angaben des Oberösterreichischen Verkehrsverbundes soll die neue Verbindung vor allem die grenzüberschreitende Freizeitmobilität stärken und eine umweltfreundliche Alternative zum Auto bieten. Gleichzeitig soll die Erreichbarkeit der Grenzregion für Einheimische und Touristen verbessert werden.


„Grenzüberschreitende Mobilität ist ein wichtiger Baustein für einen modernen öffentlichen Verkehr in der Region“, erklärte der oberösterreichische Landesrat für Mobilität und Infrastruktur, Günther Steinkellner. Die neue Linie stärke die Verbindung zwischen Oberösterreich und Südböhmen und eröffne Reisenden auf beiden Seiten der Grenze neue Möglichkeiten, bequem und umweltfreundlich unterwegs zu sein.


Der Probebetrieb soll zugleich Erkenntnisse darüber liefern, wie groß die Nachfrage nach grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehrsangeboten ist. Bei einer guten Auslastung könnte die Verbindung künftig ausgebaut oder dauerhaft angeboten werden.


Auch Klaus Wimmer, Geschäftsführer des Oberösterreichischen Verkehrsverbundes, bezeichnete die Initiative aus Südböhmen als positives Signal für die weitere Zusammenarbeit. Öffentliche Mobilität müsse dort weiterentwickelt werden, wo Menschen im Alltag, in der Freizeit und im Tourismus unterwegs seien – unabhängig von Landes- oder Staatsgrenzen.


Sollte das Angebot auf beiden Seiten der Grenze gut angenommen werden, steht der Verkehrsverbund nach eigenen Angaben einem weiteren Ausbau grenzüberschreitender Verbindungen grundsätzlich positiv gegenüber. Voraussetzung seien jedoch entsprechende finanzielle Rahmenbedingungen.

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

bottom of page