Mehr als 800 Kilo Kokain in Tschechien in Bananenkisten entdeckt

Informationen des tschechischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens CT stammte die Bananenlieferung aus Kolumbien

Foto: Policie České republiky | Facebook


Prag (dpa) - Ermittler haben in Tschechien in Bananenkisten verstecktes Kokain gefunden. In zwei Supermärkten in Nordostböhmen wurden insgesamt 840 Kilo des weißen Pulvers sichergestellt, wie die Polizei am Freitagabend mitteilte. Der Wert der Drogen auf dem Schwarzmarkt wurde auf umgerechnet mehr als 80 Millionen Euro geschätzt. Nach den Funden in den Städten Jicin und Rychnov nad Kneznou sollen Polizisten und Zollbeamte nun auch alle anderen Geschäfte überprüfen, an die Waren aus dieser Lieferung gingen.


Die nationale Sondereinheit für den Kampf gegen die Drogenkriminalität hat die Ermittlungen übernommen und will dabei mit internationalen Kollegen zusammenarbeiten. Nach Informationen des tschechischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens CT stammte die Bananenlieferung aus Kolumbien und gelangte per Schiff über Hamburg nach Europa. Es dürfte sich um den bisher größten Kokainfund in Tschechien handeln. Das Kokain, das in Ziegel gepresst war, weist den Angaben zufolge eine hohe Reinheit auf.


Einen ähnlichen Fall gab es im April 2015, als in einem Supermarkt in Prag mehr als 100 Kilogramm Kokain entdeckt wurden.

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