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Internationales Teilnehmerfeld bei der 16. Auflage des Bierrennens „Pinkasova noční můra“

vor 19 Minuten
2 Min. Lesezeit

Den Sieg holte sich in diesem Jahr der Tscheche Petr Holec vom Statek U Kapličky

Internationales Teilnehmerfeld bei der 16. Auflage des Bierrennens „Pinkasova noční můra“
Foto: Pilsner Urquell

60 Teilnehmer aus acht europäischen Ländern traten bei einem der anspruchsvollsten Wettbewerbe ihrer Branche an. Am Ende setzte sich Petr Holec aus Nová Ves pod Pleší auf heimischem Boden durch.


Zehn frisch gezapfte Biere, 41 Treppenstufen und möglichst wenig Zeitverlust: In der Prager Traditionsgaststätte U Pinkasů haben sich erneut einige der besten Bierzapfer Europas miteinander gemessen. Bei der 16. Ausgabe des Wettbewerbs „Pinkasova noční můra“ – zu Deutsch etwa „Pinkas’ Albtraum“ – setzte sich Petr Holec vom Restaurant Statek U Kapličky aus Nová Ves pod Pleší durch.


Insgesamt nahmen 60 Teilnehmer aus Tschechien und dem europäischen Ausland teil. Neben tschechischen Teilnehmern reisten Fachkräfte aus Italien, Estland, Schweden, dem Vereinigten Königreich, Spanien, Polen, Ungarn und Lettland nach Prag.


Internationales Teilnehmerfeld bei der 16. Auflage des Bierrennens „Pinkasova noční můra“
Foto: Pilsner Urquell

Der Wettbewerb erinnert an eine frühere Form des Ausschanks in der Gaststätte U Pinkasů. Das Bier wurde damals im Keller gezapft und von dort zu den Gästen in die oberen Stockwerke getragen. Genau diese körperlich anspruchsvolle Aufgabe bildet bis heute den Kern des Wettbewerbs.


Zehn Biere und 41 Stufen


Bereits in der Vorrunde müssen die Teilnehmer sechs korrekt gezapfte Biere über einen festgelegten Parcours rund um das Restaurant tragen. Die Besten qualifizieren sich anschließend für das Finale. Dort werden im Keller zehn Biere nach der traditionellen tschechischen Zapfweise „Hladinka“ eingeschenkt. Anschließend müssen die Teilnehmer die Gläser über 41 Treppenstufen bis in den ersten Stock bringen. Entscheidend ist dabei nicht allein die Geschwindigkeit. Bewertet wird auch die Qualität des gezapften Bieres. Für Fehler beim Zapfen oder Verluste während des Laufs werden Strafsekunden zur Gesamtzeit addiert.


Internationales Teilnehmerfeld bei der 16. Auflage des Bierrennens „Pinkasova noční můra“
Foto: Pilsner Urquell

„Pinkasova noční můra zeigt sehr gut, dass richtiges Bierzapfen keineswegs selbstverständlich ist. Dahinter stehen Erfahrung, Konzentration und Respekt vor dem Handwerk“, erklärte Karel Doubek, Direktor des Betreibers Adria – Neptun, zu dem die Restaurace U Pinkasů gehört.


Petr Holec setzt sich im Finale durch


Den Sieg holte sich in diesem Jahr der Tscheche Petr Holec vom Statek U Kapličky. Er absolvierte die anspruchsvolle Finalrunde in einer Zeit von 1:45,80 Minuten. Auf dem zweiten Platz landete Daniel Hrdý vom Prager Restaurant U Bansethů. Rang drei ging an Petr Lepiarský von Pilsner Urquell: The Original Beer Experience.


Internationales Teilnehmerfeld bei der 16. Auflage des Bierrennens „Pinkasova noční můra“
Foto: Pilsner Urquell

Der Gewinner erhält einen Gutschein im symbolischen Wert von 1.842 Kronen. Die Summe erinnert an das Jahr 1842, in dem in Pilsen erstmals das später weltbekannte Pilsner Lagerbier gebraut wurde. Zusätzlich erhält Holec ein 50-Liter-Fass Pilsner Urquell. Sein Name wird außerdem auf einer ledernen Zapferschürze verewigt, auf der auch die bisherigen Sieger des Wettbewerbs aufgeführt sind.


Internationales Teilnehmerfeld bei der 16. Auflage des Bierrennens „Pinkasova noční můra“
Foto: Pilsner Urquell

Václav Berka, ehemaliger Oberbraumeister von Plzeňský Prazdroj und Vorsitzender der Fachjury, hob vor allem den handwerklichen Charakter der Veranstaltung hervor. Der Wettbewerb bringe Menschen zusammen, die den richtigen Umgang mit Bier als echtes Handwerk verstünden. Gerade durch gut ausgebildete Zapfer könnten Gäste Bier in bestmöglicher Qualität genießen.

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