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Führende Energieunternehmen in Tschechien senken die Tarife für unbefristete Vertragskunden

Trotz dieser erfreulichen Nachrichten werden die Endverbraucherpreise ab Januar aufgrund von Gebührenerhöhungen durch den Staat wieder steigen

Energieunternehmen in Tschechien senken die Tarife für unbefristete Vertragskunden
Foto: Matthew Henry | Unsplash

Die führenden Energieunternehmen in Tschechien, ČEZ, Innogy und Moravské naftové doly (MND) haben vor kurzem angekündigt, die Preise für Kunden mit unbefristeten Verträgen zu senken, das berichtet das Nachrichtenportal ČT24.


ČEZ, der größte Energieversorger des Landes, hat angekündigt, die Strompreise ab Januar um zwanzig Prozent und die Gaspreise um dreißig Prozent unter die derzeitigen Obergrenzen zu senken. Das Unternehmen wird somit seinen Kunden erhebliche Einsparungen ermöglichen. Tomáš Kadlec, Vorstandsvorsitzender von ČEZ Prodej, erklärte, dass dies für Verbraucher bedeutet, dass sie pro Megawattstunde Strom tausend Kronen weniger und für Gas siebenhundert Kronen weniger ohne Mehrwertsteuer zahlen werden. Ein Haushalt, der Strom nur für Beleuchtung und zum Kochen verwendet, könnte im nächsten Jahr fast 3.800 CZK inkl. MwSt. im Vergleich zu den Preisen in diesem Jahr sparen.


Auch Innogy kündigte an, die Strompreise ab Dezember um fünfzehn Prozent unter das derzeitige Niveau zu senken, was eine durchschnittliche Ersparnis von etwa 500 CZK pro Megawattstunde für Haushalte bedeutet. Die Rabatte von ČEZ betreffen rund zwei Millionen Menschen, während Innogy etwa 50.000 Kunden begünstigt.


Moravské naftové doly (MND) wird bereits im November die Preise senken. Strom wird um neun Prozent billiger sein, Gas um elf Prozent. Dies ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass MND seine Grundpreisliste senkt, was rund 170.000 Kunden zugutekommt.


Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass trotz dieser erfreulichen Nachrichten die Endverbraucherpreise ab Januar aufgrund der Rückkehr der Umlage für erneuerbare Energien steigen werden. Auch die Verteilungsgebühren werden ansteigen, da der Staat die Gebühren erhöht. Es wird erwartet, dass die Energieregulierungsbehörde im November die genauen Preisanpassungen festlegen wird. Industrie- und Handelsminister Jozef Síkela hatte zuvor eingeräumt, dass die Endpreise um bis zu zehn Prozent steigen könnten.

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