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DPP schreibt Bau der neuen Metrostation D in Libuš aus

vor 1 Stunde
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Geplant ist die Fertigstellung der Station Libuš bis zur Inbetriebnahme des ersten Metro D Abschnitts im Jahr 2032

DPP schreibt Bau der neuen Metrostation D in Libuš aus
Visualisierung: Dopravní podnik hl. m. Prahy

Die Prager Verkehrsbetriebe haben die öffentliche Ausschreibung für den Bau der künftigen Metrostation Libuš auf der Linie D gestartet. Der Auftragswert wird auf rund 3,8 Milliarden Kronen geschätzt.


Die Prager Verkehrsbetriebe haben die Ausschreibung für den Bau der geplanten Metrostation Libuš veröffentlicht. Die Bauarbeiten sollen nach Übergabe der Baustelle rund 54 Monate dauern. Mit der neuen Station soll der zunächst betriebsfähige Abschnitt der Metro D zwischen Pankrác und Nové Dvory um eine sechste Station erweitert werden.


Libuš ist als offene Baugrube mit Mittelbahnsteig und zwei Eingangshallen geplant. Die Station soll in Nord-Süd-Richtung entlang der Novodvorská-Straße verlaufen, etwa zwischen der Cuřínova-Straße und dem Einkaufszentrum Obzor beziehungsweise der Straßenbahnhaltestelle Libuš.


DPP schreibt Bau der neuen Metrostation D in Libuš aus
Visualisierung: Dopravní podnik hl. m. Prahy

Die Station selbst wird nach Angaben des DPP rund 204 Meter lang. Der Bahnsteig soll eine Breite von 12,06 Metern und eine Länge von 102 Metern haben. Mittelsäulen sind nicht vorgesehen. Die Gleise werden sich rund 13 Meter unter dem heutigen Geländeniveau befinden.


Der südliche Zugang ist bei den Straßenbahnhaltestellen Libuš vorgesehen und soll über eine Unterführung unter der Novodvorská-Straße direkt mit ihnen verbunden werden. Die nördliche Eingangshalle soll auf der Ostseite der Novodvorská-Straße zwischen Machuldova und Cuřínova entstehen. Dort ist auch ein Aufzug geplant, der einen barrierefreien Zugang vom Straßenniveau bis zum Bahnsteig ermöglicht.


DPP schreibt Bau der neuen Metrostation D in Libuš aus
Visualisierung: Dopravní podnik hl. m. Prahy

Die oberirdischen Teile beider Eingangsbereiche sollen künftig in die Erdgeschosszonen geplanter Neubauprojekte in dem Entwicklungsgebiet integriert werden.


Zur Station gehören außerdem technische Anlagen wie Lüftungseinrichtungen, Stromversorgung, Pumpensümpfe sowie weitere Betriebsräume. Der ausgewählte Baukonzern soll nicht nur die Station errichten und mit den im Rahmen der laufenden Bauphase vorgetriebenen Tunnelröhren verbinden, sondern auch einen Großteil der technischen Ausstattung installieren. Dazu zählen unter anderem Kabelanlagen, Lüftung, Rolltreppen, Aufzug, Beleuchtung und Fahrgastinformation.


DPP schreibt Bau der neuen Metrostation D in Libuš aus
Visualisierung: Dopravní podnik hl. m. Prahy

Zum Auftrag gehören zudem Arbeiten an der Oberfläche rund um die Station. Diese sollen mit dem Bau der neuen Straßenbahnstrecke Libuš–Nové Dvory sowie mit geplanten privaten Bauprojekten in dem Gebiet abgestimmt werden.


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Visualisierung: Dopravní podnik hl. m. Prahy

Prags erster stellvertretender Oberbürgermeister für Verkehr, Jaromír Beránek, hofft, dass die Station Libuš durch eine gute Abstimmung der einzelnen Bauphasen so rechtzeitig fertiggestellt werden kann, dass sie gemeinsam mit dem ersten Abschnitt der Metro D im Jahr 2032 in Betrieb geht. Libuš sei ein dicht besiedelter Stadtteil, der dringend eine leistungsfähige Schienenverbindung benötige. Durch die Verknüpfung mit Straßenbahn- und Buslinien solle dort zudem ein wichtiger Umsteigepunkt entstehen.

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