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Die tschechische Armee erhält am Mittwoch den ersten aus Deutschland gespendeten Panzer

Panzer werden von Deutschland an die Tschechische Republik als Entschädigung für sowjetische Waffen gespendet

Foto: Leopard 2A4-Panzer


Am Mittwoch übernimmt die tschechische Armee den ersten der von Deutschland gespendeten Panzer in der Kaserne in Přáslavice in der Region Olmütz. Das teilte das Verteidigungsministerium mit. Deutschland beschloss, 14 ältere Leopard 2A4-Panzer und ein Rettungsfahrzeug an die Tschechische Republik für ihre Hilfe für die Ukraine zu spenden.


Die Panzer stammen aus den Lagern des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Neben 14 Kampfpanzern und einem Bergungspanzer Bpz3 Büffel erhält die tschechische Armee auf der Grundlage der im Oktober unterzeichneten Verträge auch Ersatzteile, Munition, dreijährige Serviceunterstützung, einschließlich Ausbildung der Soldaten.


Die Panzer wurden ursprünglich von der Schweizer und der deutschen Armee eingesetzt. Nach der Stilllegung wurden sie von Rheinmetall gekauft. Nach einer früheren Aussage des Verteidigungsministeriums sind sie voll funktionsfähig. Die Techniker von Rheinmetall mussten sie jedoch an die Anforderungen der tschechischen Armee anpassen. Die Modifikationen betrafen zum Beispiel das Kommunikationssystem.


Bis Ende nächsten Jahres sollen alle Panzer in Tschechien eintreffen. Das Bergungsfahrzeug, das auf einem verbesserten Leopard-2-Chassis aufgebaut ist, wird Mitte 2024 fertig sein.


Die ersten tschechischen Fahrer wurden bereits in Deutschland ausgebildet. Andere Soldaten werden in Práslavic unter der Führung eines deutschen Armeeteams trainieren.


Die Panzer werden von Deutschland an die Tschechische Republik als Entschädigung für sowjetische Waffen gespendet, die zum Schutz vor russischer Aggression in die Ukraine gingen. Nach vorliegenden Informationen schickte Tschechien T-72-Panzer und anderes schweres Kampfgerät in das von Russland angegriffene Land.


Ministerpräsident Petr Fiala (ODS) einigte sich Anfang Mai mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz auf eine deutsche Unterstützung beim Ersatz von Ausrüstungsspenden an die Ukraine.

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