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Österreichisch-schweizerisches Unternehmen übernimmt tschechischen Traditionsverein Viktoria Pilsen

Aktualisiert: 25. Apr.

Trotz der neuen Führungsspitze bleibt Geschäftsführer Adolf Šádek weiterhin an der Spitze des Vereins

Foto: FC Viktoria Plzeň | Facebook


Der tschechische Fußballverein FC Viktoria Pilsen wird ab sofort von einem österreichisch-schweizerischen Unternehmen geführt. Der Erstligist gab am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt, dass SV Lafnitz Obmann Martin Dellenbach und seine neu gegründete FCVP GmbH die Mehrheitsanteile des Klubs übernommen haben und nun die Geschäfte bei Viktoria Pilsen leiten werden.


Schon zuvor wurde über das bevorstehende Investment des Schweizers spekuliert. Neben SV Lafnitz Obmann Dellenbach, der auch die Akademie des österreichischen Bundesligisten TSV Hartberg leitet, war zuletzt auch Brigitte Annerl, die Präsidentin des TSV Hartberg, im Gespräch. Sie hat jedoch energisch alle damit verbundenen Gerüchte dementiert, berichtet laola1.at.


Raphael Landthaler, der bereits als Finanzdirektor beim SK Rapid tätig war, ist zusammen mit Dellenbach Mitglied des Vorstands des tschechischen Erstligisten. Zudem wird der ehemalige Präsident des SK Rapid, Martin Bruckner, zukünftig den Vorsitz des Aufsichtsrats von Viktoria Pilsen übernehmen.


Trotz der neuen Führungsspitze bleibt Geschäftsführer Adolf Šádek weiterhin an der Spitze des Vereins. Er zeigt sich erfreut über die österreichisch-schweizerische Beteiligung und erklärt: „Mein langfristiges Ziel war es, Partner zu finden, die die finanzielle Stabilität des Vereins gewährleisten, hohe Ambitionen, Motivation und den Willen haben, konzeptionell zu arbeiten und unseren Verein voranzubringen. Außerdem handelt es sich um Partner aus Westeuropa mit einer langfristigen Vision. Daher freue ich mich, dass nun alles abgeschlossen ist und ich diese Information mit all unseren Fans und Partnern teilen kann."


Es ist anzunehmen, dass in Zukunft viele Talente aus Hartberg und Lafnitz den Weg zum tschechischen Traditionsverein finden werden. Im Juli sollen weitere Details zur genauen Aufgabenverteilung bekannt gegeben werden.


Viktoria Pilsen, sechsmaliger tschechischer Meister, konnte in der vergangenen Saison den Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen und landete hinter Meister Sparta Prag und Slavia Prag auf dem dritten Platz.

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