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Tschechien und die Slowakei feiern 30 Jahre seit der historischen Trennung

Während sich für die Tschechen eigentlich nichts änderte, war es für die Slowaken ein Neuanfang

Foto: Rudolfinum Prag | praha.eu | Radoslav Vnenčák


Am gestrigen Sonntag jährte sich die Auflösung der Tschechoslowakei am 1. Januar 1993 zum 30. Mal. Die friedliche Teilung, die ohne öffentliches Referendum erfolgte, war und ist unter den Bürgern beider Länder weiterhin umstritten. Drei Jahrzehnte später halten laut einer aktuellen Umfrage nur 47 Prozent der Tschechen und 62 Prozent der Slowaken die Auflösung für den richtigen Schritt.

Foto: Metronom auf Letná | praha.eu | Radoslav Vnenčák


„Während sich für die Tschechen eigentlich nichts änderte, war es für die Slowaken ein Neuanfang“, sagt der Historiker Michal Stehlík gegenüber iRozhlas.cz und stellt fest, dass die Tschechische Republik das Gefühl der ehemaligen Tschechoslowakei bewahrt hat. „Die Slowaken feiern den 1. Januar als Nationalfeiertag, als Tag der Gründung ihres Staates. Für Tschechien ist es kein Feiertag, hier feiert man weiterhin den 28. Oktober als Nationalfeiertag (Tag der Gründung des unabhängigen tschechoslowakischen Staates). Für uns hat sich nichts wirklich geändert. Wir haben auch die Flagge übernommen, obwohl wir versprochen haben, diese nicht zu behalten."

Foto: Neues Rathaus, Mariánské náměstí | praha.eu | Radoslav Vnenčák


In Prag wurden zum 30. Jahrestag der Tschechischen Republik das Neue Rathaus auf dem Mariánské náměstí, der Aussichtsturm Petřín, das Rudolfinum und die Mauer unter dem Metronom auf Letná in den tschechischen Nationalfarben beleuchtet.

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